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Rottenburg//Bamberg. 24. August 2014. Die Deutsche Bischofskonferenz hat den im Alter von 89 Jahren verstorbenen Rottenburger Prälaten Eberhard Mühlbacher als weltkirchlich herausragend engagiert gewürdigt. Kraftvoll, zielstrebig, sensibel und freundlich habe sich Mühlbacher für die Kirche in den Entwicklungsländern eingesetzt, schrieb der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz, der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, an die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mühlbacher wird am Montag (29. August) auf dem Rottenburger Sülchenfriedhof beigesetzt. Bischof Gebhard Fürst leitet zuvor das um 14 Uhr im Dom St. Martin beginnende Requiem.

Mühlbacher war Generalvikar der württembergischen Diözese und Begründer von deren Hauptabteilung Weltkirche. Bischof Gebhard Fürst würdigte ihn als innovative und entscheidungsstarke Persönlichkeit, die durch ein Kontaktnetz mit Diözesen weltweit bleibende Spuren hinterlassen und als Generalvikar wichtige Akzente beim Ausbau der Diözesankurie gesetzt habe. Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil erhielt Mühlbacher als Sekretär von Bischof Carl Joseph Leiprecht entscheidende weltkirchliche Impulse. Der 1953 geweihte Priester arbeitete im Generalsekretariat des Konzils mit. 1967 wurde der gebürtige Ludwigsburger Ordinariatsrat und leitete das Referat Mission und Entwicklung.

Fünf Jahre später berief ihn Bischof Leiprecht ins Domkapitel, 1981 zum Generalvikar. Dieses Amt hatte der vielfach national und international geehrte Priester bis 1993 inne. Danach war er unter Bischof Walter Kasper noch fünf Jahre Bischofsvikar für weltkirchliche Aufgaben. Den Ruhestand verbrachte Mühlbacher im Schwarzwald, später im Seniorenheim in Horb, wo er am 18. August starb.

Das Requiem hält Bischof Dr. Gebhard Fürst am Montag, 29. August 2016, um 14:00 Uhr im Dom St. Martin in Rottenburg. Im Anschluss an das Requiem findet auf dem Sülchenfriedhof in Rottenburg die Beisetzung statt.

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