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Ludwig Rudloff (71), früherer Leiter des Tübinger Klinikpfarramtes, wird neuer Bischöflicher Beauftragter für Flüchtlingsfragen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er folgt in dieser Funktion Thomas Broch (70) nach, der diese Aufgabe abgegeben hat. Der Theologe und Pastoralreferent Rudloff ist ab Juli für zwei Jahre bestellt.

Nach den Vorgaben des Bischofs und in Abstimmung mit Generalvikar und Hauptabteilung Caritas des Bischöflichen Ordinariats wird der Flüchtlingsbeauftragte die Hilfen der Diözese für Flüchtlinge bündeln und koordinieren. Broch bleibt weiterhin zuständig für die Flüchtlingsprojekte der Diözese im Kloster Weingarten und im Stuttgarter Stadtteil Birkach.

Der Flüchtlingsbeauftragte leitet das Prozessteam Flüchtlingsfragen, in dem Vertreter verschiedener Bereiche der Diözese Initiativen und Projekte koordinieren. Er hat den Auftrag, auf neue Entwicklungen mit Blick auf die Zuwanderung geflüchteter Menschen zu reagieren und Problemlösungen zu finden. Der Flüchtlingsbeauftragte ist direkt der Dienst- und Fachaufsicht des Bischofs unterstellt.

Der Diplomtheologe Rudloff stammt aus dem unterfränkischen Gerolzhofen. Im Dienst der Diözese Rottenburg-Stuttgart arbeitete er als Pastoralreferent unter anderem im Seelsorgereferat des Bischöflichen Ordinariats und in der Tübinger Krankenhausseelsorge; von 2002 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2010 leitete Rudloff das Tübinger Krankenhauspfarramt.

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