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Rottenburg/Neckarsulm. 20. April 2016. Der Mesnerverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat eine neue Spitze. Auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Mesnertag wurde am Mittwoch in Neckarsulm als neuer Diözesanpräses für vier Jahre der ehemalige Ludwigsburger Dekan Heinrich Klöpping (70) aus Großbottwar ernannt. Er löst Franz Scheffold (79) ab, der ebenfalls mehrere Jahre als Dekan und Kreisdekan amtiert hatte und zwölf Jahre Präses der Mesner war. Stellvertretender Diözesanpräses bleibt Pfarrer Paul Notz aus Bad Wurzach. Der 1911 gegründete Berufsverband vertritt die Mesnerinnen und Mesner der mehr als 1.000 Kirchengemeinden der württembergischen Diözese.

Neuer Diözesanleiter des Verbandes ist der Mesner Andreas Schäfer (Zwiefalten). Er löst Peter Werner (Giengen/Brenz) ab, der 20 Jahre das Amt des Diözesanleiters versah. Stellvertretender Diözesanleiter ist weiterhin Wolfgang Schabel (Gundelsheim). Der für die Mesnerinnen und Mesner zuständige Hauptabteilungsleiter im Bischöflichen Ordinariat, Weihbischof Johannes Kreidler, dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern und wünschte den neuen gutes Gelingen in ihren Ämtern.

Mesnerinnen und Mesner bereiten unter anderem die liturgischen Gewänder, Bücher und Geräte vor und sorgen für eine einladende Kirche. Sie kümmern sich um Technik wie Heizung, Lüftung, Beleuchtung und Beschallung sowie um die Reinigung der Kirche. Häufig stehen sie Besuchern auch für Führungen zur Verfügung; einige von ihnen verrichten je nach Situation vor Ort auch den Dienst des Hausmeisters, spielen die Orgel, versehen Lektorendienste oder betreuen die Ministranten.

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