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Das Projekt "Mirjam" des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) Diözese Rottenburg-Stuttgart, das werdende Mütter bei Problemen unterstützt, erhielt am 15. Oktober vom Bundesverband im Rahmen des Konzeptes „Guter Start ins Leben“ eine Auszeichnung.

„Mirjam“ ist ein Angebot für Schwangere mit erhöhtem Unterstützungsbedarf - auch für die Zeit nach der Geburt des Kindes. Die Teilnehmerinnen, in der Regel Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen, sind häufig alleinerziehend mit wenig sozialen Kontakten und ohne Schulabschluss. Ein Großteil der Frauen hat einen Migrationshintergrund. Ziel ist es, durch Beratung und Austausch persönliche und berufliche Lebensperspektiven zu entwickeln und vor Isolation zu schützen.

„Wir freuen uns sehr über diese Form der Anerkennung“, sagte SkF-Geschäftsführerin Angela Riße. In einem Evaluationsprozess zusammen mit dem Bundesverband wurde die Qualität des Projektes "Mirjam" überprüft und die Wirksamkeit des Konzeptes bestätigt. „Das Projekt ist eine gute Ergänzung zu den etablierten Hilfen für Eltern, da die Adressatinnen mit den Angeboten der klassischen Familienbildung nicht erreicht werden  können", erklärte die zuständige Abteilungsleiterin Christa Reuschle-Grundmann.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Diözese Rottenburg-Stuttgart als Träger des Projektes Mirjam ist ein bundesweit organisierter Frauenfachverband, der seit mehr als 100 Jahren in Stuttgart und der Region Unterstützung für Frauen, Kinder und Jugendliche und deren Familien in besonderen Lebenslagen bietet.

Markus Waggershauser

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