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Bei seinem jährlichen Pilgern auf dem Martinusweg hatte Bischof Gebhard Fürst dieses Mal eine kurze Anreise. Das Wegstück von Tübingen in die Bischofstadt Rottenburg verlangte von ihm und den Begleitern dennoch einige Anstrengung.

Auf den Beginn in der Tübinger Johanneskirche folgte der Aufstieg über den Schlossberg zum Spitzberg und dann zur Wurmlinger Kapelle, wo die Pilgerinnen und Pilger mit einer herrlichen Aussicht belohnt wurden. Der Weg zurück ins Neckartal über die Sülchenkirche führte schließlich zum Abschlussgottesdienst im Dom.

2005 hat der Europarat den Martinusweg, der die Geburtsstadt des Heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich verbindet, in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Seit 2016 ist der Martinusweg in unserer Diözese ein Teilstück der neuen europäischen Mittelroute.

Markus Waggershauser / Thomas Brandl

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