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Bischof Gebhard Fürst lobte das Kino als bereichernden Wahrnehmungsort unserer Welt und der Menschen. Beim ökumenischen Empfang anlässlich der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin würdigte der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz das Wirken des scheidenden Leiters der Berlinale Dieter Kosslick.

Einen Ehrenpreis erhielt Dieter Kosslick von der Ökumenischen Jury der Internationalen Kirchlichen Filmorganisation INTERFILM und der Internationalen Katholischen Vereinigung für Kommunikation SIGNIS. In seinem Grußwort betonte Bischof Fürst die wichtige Rolle der Medien, um ein wahrheitsgetreues Bild von der Wirklichkeit zu vermitteln. Dies sei Basis allen Handelns in der demokratischen Gesellschaft.

Ausdrücklich ging der Rottenburg-Stuttgarter Bischof auch auf den bei der Berlinale gezeigten Film Grâce à Dieu von Francois Ozon ein, der sich mit sexuellem Missbrauch in der Kirche beschäftigt. "Damit wir uns ein Bild machen können, was Missbrauch bedeutet, vor allem für die Opfer, sind auch Filme wichtig, die hier Impulse geben“, sagte Bischof Fürst im Blick auf den Weg der rückhaltlosen Aufklärung.

P. Dr. Hans Langendörfer SJ (DBK) / Markus Waggershauser

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