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Rottenburg/Rom. 6. Mai 2016. Nun wird es doch wahr: Papst Franziskus trifft sich mit einer Delegation des Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) in Privataudienz. Am 4. Juni empfängt er 35 Delegierte des IDZ, nachdem ein ursprünglich geplantes Treffen mit den internationalen Diakonen im Rahmen der 50-Jahr-Feier des IDZ im Oktober 2015 in Rom nicht stattgefunden hatte. Papst Franziskus konnte wegen der zeitgleich angesetzten Familien-Bischofssynode die Begegnung mit den fast 600 Teilnehmern der Jubiläumsfeier nicht möglich machen und ließ ein Grußwort übermitteln.

Am Treffen im Juni nehmen neben Bischof Gebhard Fürst, Protektor des Diakonatszentrums,  IDZ-Präsident Klaus Kießling, der Vorstand des Zentrums sowie Delegierte aus allen Kontinenten teil.

Das IDZ wurde 1965 nach einem Studienkongress in Rom gegründet. Seine Geschäftsstelle ist in Rottenburg/Neckar. Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde das Amt des Diakons, das auch verheirateten Männern offen steht, als eigene und beständige hierarchische Stufe in der katholischen Kirche wieder hergestellt. Die weltweit ersten Ständigen Diakone wurden 1968 in den Diözesen Köln und Rottenburg geweiht, bereits drei Jahre nachdem das IDZ als kirchlich anerkannter Verein in Rom gegründet worden war. Weltweit gibt es derzeit 44.000 Ständige Diakone in über 130 Ländern, mit steigender Tendenz.

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