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Hilfestellungen für politische Diskussionen rund um die Bundestagswahl und Denkanstöße zur Demokratie hat der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart jetzt auf der Internetseite „Farbe bekennen für Demokratie“ veröffentlicht.

Wie lassen sich politische Diskussionen so führen, dass sie nicht in populistischen Sackgassen enden? Diözesanrat und Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ haben dazu Argumentationshilfen zusammengestellt, die nun auch in einem Internetauftritt zugänglich sind. Es sei ein Service der Kirche für alle Bürger, betont Johannes Warmbrunn für den Diözesanrat. Denn „Christen sollen generell die Prinzipien der Menschenwürde und der Verantwortung für den Nächsten in Diskussionen einbringen“, unterstreicht der Sprecher des Gremiums.

Neben Tipps des Stuttgarter Stadtdekans Christian Hermes, wie man populistische Diskussionstaktiken erkennen und parieren kann, erklärt unter anderem ein Beitrag des Leiters der diözesanen Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“, Ordinariatsrat Joachim Drumm, was Populismus in heutiger Zeit so attraktiv macht. Außerdem hilft das Portal, politische Veranstaltungen zu planen, etwa mit einem Konzept für einen „Gesprächsabend für besorgte Bürger“ und mit Hinweisen, wie man eine Diskussion mit Politikern vorbereiten kann.

Die Homepage „Farbe bekennen für Demokratie“ hatte die diözesane Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ zum diesjährigen Tag des Grundgesetzes am 23. Mai eingerichtet. Jetzt wird sie gemeinsam mit dem Diözesanrat mit Themen zu Demokratie und Politik weitergeführt. Auf der Seite sind auch die Broschüre „Politisch streiten“ und die Inhalte des achtteiligen Spielkarten-Sets „Gewissensfragen“ abrufbar.

Cäcilia Branz / Markus Waggershauser

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