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Rottenburg/Ochsenhausen. 19. September 2016. Seit zehn Jahren fördert die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen die Erhaltung religiöser Kleindenkmale in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In dieser Zeit unterstützte die von Bischof Gebhard Fürst initiierte Stiftung die Sanierung von über 100 Kleindenkmalen wie Wegkreuze, Bildstöcke, Kapellen oder Lourdes-Grotten sowie neue Projekte. Sie bewilligte laut dem Vorstandsvorsitzende Volker Farrenkopf Fördersummen von 50 bis 7.000 Euro. Gefeiert wird am 5. Oktober in Ochsenhausen mit Bischof Fürst.

Motiv für die Gründung der Stiftung war für den Bischof, die christlich geprägte Kulturlandschaft Württembergs sichtbar zu erhalten. So hält zum Jubiläum der Germanist und Volkskundler Prof. Werner Mezger den Festvortrag "Frommes Erinnern in der Landschaft - Sakrale Zeichen in einer säkularisierten Welt". Auch Bischof Fürst spricht über die Bedeutung der christlich geprägten Kulturlandschaft. Die katholische Redaktion KiP-TV stellt einen eigens gedrehten Film vor, der die Leidenschaft von Menschen für die Pflege von Kreuzen, Bildstöcken und Kapellen in Wald und Flur dokumentiert. Im Rahmen der Feier übergibt die Stiftung ihren jährlich ausgelobten Stiftungspreis.

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