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65 Schülerinnen und Schüler der Kursstufen an Gymnasien reichten Beiträge für den Wettbewerb "Christentum und Kultur", ein, den die katholischen und evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg zum 15. Mal auslobten. Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger zeichnete nun die diesjährigen Preisträger aus.

Unter den Schülerinnen und Schülern aus dem württembergischen Landesteil, die eine Auszeichnung erhielten, sind die beiden ersten Preisträger mit je 500 Euro. Mario May vom Hariolf-Gymnasiums in Ellwangen verfasste das Drama "Sohn des Unglücks", in dem sich der Protagonist vom Christen zum IS-Kämpfer radikalisiert. Eine Bibel-App für Jugendliche  ist Resultat der Arbeit von Robert Mokry vom Hellenstein-Gymnasium in Heidenheim.

Den mit 300 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Niklas Martin vom Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd, der dem Thema "Die Kerze - Symbol des Christentums und Kulturgut" nachging. Mit der Gütergemeinschaft in der Jerusalemer Urgemeinde beschäftigte sich Steffen Tietz vom Andrae-Gymnasium in Herrenberg, der dafür einen der dritten Preise und 200 Euro bekam. Constanze Weißenstein vom Schiller-Gymnasium in Heidenheim und Moana Geske vom Wildermuth-Gymnasium in Tübingen konnten einen Buchpreis entgegennehmen.

Den Wettbewerb „Christentum und Kultur“ hatten die Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart erstmals im Schuljahr 2003/2004 ausgeschrieben. Sie wollen Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg dazu anregen, sich mit dem Zusammenhang von Religion und Kultur in der Gesellschaft zu beschäftigen.

Manuela Pfann / Markus Waggershauser

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