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Im Nduta-Camp im Norden Tansanias betreut das UN-Flüchtlingshilfswerk mehr als 100.000 Menschen aus Burundi. Heinz Detlef Stäps, Leiter der Rottenburger Hauptabteilung Weltkirche, informiert sich mit Ortsbischof Joseph Mlola von Kigoma über die Schulsituation.

Die Geflüchteten hatten Burundi wegen des Krieges verlassen und fanden im tansanischen Kibondo Zuflucht. Die Caritas der Diözese Kigoma sorgt im Camp für Bildung. In den sechs Grundschulen und der einen weiterführenden Schule unterrichten zum größten Teil Lehrer, die selbst Flüchtlinge sind.

Die tansanische Regierung erkennt die Abschlüsse an, die zum Besuch der örtlichen Universitäten befähigen. Die Klassen benutzen aber die Schulbücher der Herkunftsländer, die nicht leicht zu beschaffen sind. Da die Regierung von Burundi nicht kooperieren will, organisiert die Caritas von Kigoma das Schulmaterial direkt über die Caritas im Nachbarland.

Da dafür die finanziellen Mittel fehlen, initiieren Domkapitular Heinz Detlef Stäps und die für Tansania zuständige Regionalreferentin Flavia Rizzi Projekte mit den Partnern in Afrika Projekte, damit die Menschen in Zukunft möglichst gut ausgebildet in ihre Heimatländer zurückkehren können. Weitere Aspekte der Reise der ökumenischen besetzten Delegation folgen nach deren Rückkehr.

Heinz Detlef Stäps / Markus Waggershauser

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