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Rottenburg/Höchstberg. 18. Juli 2016. Die Franziskanerinnen von Sießen geben ihren Konvent am Wallfahrtsort Höchstberg (Dekanat Heilbronn-Neckarsulm) auf. Die Gemeinde wurde am Sonntag über diesen Schritt informiert. Wegen veränderter pastoraler Planungen und mangels personeller Ressourcen habe sich keine andere Lösung angeboten; die anderen Schwestern mit pastoraler Ausbildung seien an anderen Orten eingesetzt. 14 Jahre lang hatte der Orden einen Konvent in Höchstberg unterhalten, mehrfach wurde dessen Auflösung bereits erwogen.

Die Wallfahrtskirche Maria vom Nussbaum zieht Pilger aus nah und fern an, die Sießener Schwestern genießen in Höchstberg hohe Akzeptanz. Offiziell wird Sr. Ursula als Gemeindereferentin und Pfarrbeauftragte am Freitag (22. Juli) um 18.00 Uhr verabschiedet. Ihre Mitschwestern Monika und Christiana verlassen den Wallfahrtsort voraussichtlich Anfang Oktober. Ursprünglich war geplant, eine andere Sießener Schwester mit der Aufgabe der Pfarrbeauftragten zu betrauen.

Das Bischöfliche Ordinariat sicherte der Gemeinde in Höchstberg zu, so rasch wie möglich diese Stelle auszuschreiben. Sie wird mit einem Pastoral- oder Gemeindereferenten bzw. –referentin besetzt. Voraussichtlich im Februar wird ein Pfarrer in der Seelsorgeeinheit, zu der Höchstberg gehört, seinen Dienst antreten und damit eine lange Vakanz der Pfarrstelle vermeiden. Der bisherige Pfarrer geht im Herbst in den Ruhestand.

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