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Rottenburg. 23. Januar 2018. Die nachts beleuchtete Sülchenkirche erfreut seit rund drei Monaten Rottenburger Bürger und Durchreisende. Seit Wiedereröffnung der kirchengeschichtlich außerordentlich bedeutsamen Friedhofskirche Anfang November 2017 ist sie auch nachts von weither zu sehen. Nun hat Bischof Gebhard Fürst beschlossen, die zunächst als zeitlich begrenztes Projekt geplante Illuminierung fortzusetzen. Das Konzept ist ökonomisch und ökologisch stimmig. Das Licht kommt aus Energie sparenden LED-Leuchtkörpern.

Die Rottenburger Bürgerinnen und Bürger nehmen, so ist zu hören, die Sülchenkirche seit fünfjähriger Sanierung und Bergung unschätzbar wertvoller archäologischer Funde noch bewusster als Wahrzeichen ihrer Stadt wahr. Die nächtliche Illuminierung der Kirche mit Bischofsgruft und neuer Präsentation frühmittelalterlicher und barocker Funde hat diese Wahrnehmung offenbar verstärkt.

Dabei ist das Beleuchtungskonzept der Sülchenkirche ökonomisch und ökologisch stimmig. Das Licht kommt aus drei energiesparenden LED-Strahlern. Diese benötigen zusammen lediglich 0,265 kW pro Stunde. Die Kosten belaufen sich bei grün produziertem Strom auf rund 0,06 Euro je Stunde. Eine genaue Scheinwerfer-Ausrichtung und die Auswahl der Lichtstärke-Verteilung sorgt zudem dafür, dass die nächtliche Beleuchtung nicht zur Lichtverschmutzung beiträgt.

Die beleuchtete Kirche lädt nun auch im Dunkeln dazu ein, die museale Präsentation und die würdig gestaltete Bischofsgruft zu besuchen. Die Vitrinen rücken die Exponate ins richtige Licht; der Andachtsraum in der Gruft lädt in mildem Licht zu Verweilen und Gebet ein.

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