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Der langjährige Präses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Pfarrvikar der Seelsorgeeinheit Stuttgart-Nordstern, Emil Benk (57), ist gestorben. Er verunglückte in der vergangenen Woche während eines Bergurlaubs in Österreich.

Der Sekretär der KAB in der Diözese, Peter Niedergesäss, zeigte sich zutiefst betroffen. Für Benk sei das Bergwandern eine große Leidenschaft gewesen. Für die KAB habe er regelmäßig Pilger- und Wandergruppen geleitet, auch nach seinem Ausscheiden als Präses, sagte Niedergesäss. Emil Benk war von 2003 bis 2017 Präses der KAB und somit geistlicher und seelsorglicher Begleiter innerhalb des Verbandes.

„Die Nachricht vom tödlichen Unfall Emil Benks hat mich schockiert“, sagte Joachim Drumm, für die KAB zuständiger Vertreter der Diözesanleitung. Die KAB, die Diözese und insbesondere die Stuttgarter Katholiken hätten mit Emil Benk einen Priester und Seelsorger verloren, dem es in seiner bescheidenen Art gelungen sei, Menschen auf einfache Weise anzusprechen und zu ermutigen.

Benk stammt aus Isny im Allgäu und wurde 1990 in Weingarten zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war Benk Vikar in Münsingen und Ditzingen. Von 1994 bis 2005 war Emil Benk Pfarrer in Geislingen a.d. Steige. Von 2003 bis 2017 nahm er das Amt des Diözesanpräses der KAB wahr und war von 2005 bis 2014 zudem als Pfarrvikar in St.Fidelis/St. Maria in Stuttgart tätig sowie seit 2015 in Stuttgart-West/Botnang. Seit Herbst 2017 war er Pfarrvikar in der SE Stuttgart-Nordstern (Stuttgart-Zuffenhausen, Stuttgart-Rot, Stuttgart-Freiberg, Stuttgart-Stammheim).

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