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Nach den Sommerferien 2017 können etliche der aktuell 22 vakanten Pfarrstellen in der Diözese wieder besetzt werden. Basis dafür ist ein starker Weihejahrgang 2013. Über die Vergabe hat der Bischof nach Beratung in der erweiterten Sitzung des Domkapitels diese Woche entschieden. Die betroffenen Gemeinden werden am Sonntag informiert.

Nach ihrer vierjährigen Ausbildungszeit als Priester treten acht Vikare im September ihre erste Pfarrstelle an, einer von ihnen als Pfarrvikar. Von den 268 Seelsorgeeinheiten in der Diözese sind nach aktuellem Stand im Herbst dann nur noch 16 vakant. Frei werdende Stellen durch Pfarrer, die in Ruhestand gehen, sind bereits mitgerechnet. Auch im kommenden Jahr geht es ähnlich positiv weiter. Die Personalverantwortlichen rechnen damit, dass zwischen sechs und acht Vikare 2018 eine Pfarrstelle übernehmen.

Dass manche freien Stellen mehrfach zur Ausschreibung kommen, andere umgehend neu besetzt werden können, liegt am geregelten Bewerbungsverfahren in der Diözese. Das betrifft neben den Pfarrern auch Pfarrvikare, Diakone im Hauptberuf sowie Pastoral-und Gemeindereferentinnen und -referenten. Zwei bis dreimal im Jahr sind sämtliche verfügbaren Stellen im Kirchlichen Amtsblatt veröffentlicht. Nach Gesprächen mit den Personalverantwortlichen im Bischöflichen Ordinariat sowie Vetretern von Dekanat und Seelsorgeeinheit bewerben sich Interessenten auf je zwei Stellen. In der Vergabesitzung fällt die Entscheidung unter Berücksichtigung der Situation vor Ort und der der Bewerber.

Spätestens nach 15 Jahren sollten Pfarrer und Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Einsatzort wechseln, um selbst den Horizont zu erweitern und um anderen einen Wechsel auf ihre Stelle zu ermöglichen. Für die Vakanz treffen die Gremien vor Ort bereits mit dem scheidenden Amtsinhaber Absprachen, wer für welches Thema ansprechbar oder verantwortlich ist. In der Regel wird ein Vertretungspriester bestellt, der die Sakramente spendet und die Eucharistie feiert - in größeren Seelsorgeeinheiten meist der Pfarrvikar. Außerdem können in dieser Zeit die Aufgaben im Team der verbleibenden Pastoralen Dienste der Situation angepasst werden.

Manuela Pfann / Markus Waggershauser

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