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Für herausragende Aktivitäten zum Erhalt, zur Neuerrichtung oder zur Dokumentation von christlichen Wegzeichen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart lobt die Stiftung „Wegzeichen–Lebenszeichen–Glaubenszeichen“ den Stiftungspreis 2019 aus. Der Preis ist mit 2.000,00 Euro dotiert, eine Aufteilung auf mehrere Preisträger ist möglich.

Der Einsatz von Jugendlichen für die religiösen Wegzeichen wird mit einem Sonderpreis belohnt. Insbesondere Firmgruppen sind aufgerufen, sich mit den Wegzeichen in ihrem Ort auseinanderzusetzen oder sich Gedanken über die Errichtung eines neuen Glaubenszeichens zu machen.

Preiswürdig sind zum Beispiel:
• Aktivitäten zur Sicherung und zum Erhalt eines religiösen Kleindenkmals
• Sanierungs- und Renovierungsarbeiten
• Dokumentation religiöser Kleindenkmale vor Ort oder in der Region
• Befragung von Besitzern religiöser Kleindenkmale über die Geschichte eines Kleindenkmals, Motivation der Erbauer etc.
• Filme/Videos/Tondokumente zum Thema
• Neuerrichtung eines religiösen Kleindenkmales

Um den Preis können sich Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine bewerben, nicht aber kirchliche oder politische Gemeinden bzw. behördliche Einrichtungen. Das für den Preis vorgeschlagene Projekt muss zum Zeitpunkt der Antragsstellung abgeschlossen sein. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2019. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury.

Seit dem Jahr 2006 fördert die Stiftung „Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen“ den Erhalt religiöser Kleindenkmale in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In dieser Zeit unterstützte die von Bischof Gebhard Fürst initiierte Stiftung die Sanierung von weit über 100 Kleindenkmalen wie Wegkreuze, Bildstöcke, Kapellen oder Lourdes-Grotten sowie die Errichtung neuer Projekte. Motiv für die Gründung der Stiftung war für den Bischof, die christlich geprägte Kulturlandschaft Württembergs sichtbar zu erhalten.

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