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Rottenburg. 26. Mai 2016. Als „allpräsenten, täglichen Skandal“ hat Bischof Gebhard Fürst den Hunger in der Welt bezeichnet.  Das Recht auf Nahrung gelte als unveräußerliches Menschenrecht, sagte er zum Fronleichnamstag am Donnerstag im Rottenburger Dom und erinnerte an die Hungersnöte in vielen Ländern Afrikas ebenso wie an die Hungertoten in der eingekesselten syrischen Stadt Aleppo.

Mit dem Leitsatz des diesjährigen Fronleichnamsfestes „Und alle aßen und wurden satt“ wies der Rottenburger Bischof gleichzeitig darauf hin, dass zu einem Satt Sein mehr gehöre, als keinen Mangel an Nahrung zu haben: „Jesus Christus will unseren Hunger stillen. Nicht nur den Hunger nach Brot, sondern auch den Hunger nach Sinn und Hinwendung, nach Liebe und Heil - den Hunger nach Gott“.

„Indem wir das Brot durch die Straßen tragen, das wir in seinem Auftrag „zu seinem Gedächtnis“ teilen, erinnern wir an Jesu Hingabe für uns Menschen“, so Bischof Fürst. Damit verbunden sei für Christen die Verpflichtung, sich nach Jesu Vorbild für Arme  und Leidende einzusetzen.

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