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Rottenburg. 20. Dezember 2017. Einen entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus hat der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst gefordert. Die Weihnachtsbotschaft vom göttlichen Kind in der Krippe lasse keinen Raum für Hass und Gewalt, betonte Bischof Fürst anlässlich des Weihnachtsfestes. „Die Botschaft vom Mensch gewordenen barmherzigen Gott richtet sich an alle Menschen weltweit“, sagte der Bischof. Er verurteilte Übergriffe auf Migranten ebenso wie zunehmende antisemitische Ausschreitungen. Bischof Fürst unterstützte in diesem Zusammenhang die Forderung von Innenminister Thomas de Maizière nach einem Antisemitismusbeauftragten.

Der Rottenburger Bischof warnte vor wachsenden Ressentiments gegenüber jüdischen Mitbürgern. Es stehe außer Frage, dass unter den nach Deutschland geflüchteten Migranten auch solche mit antisemitischen Einstellungen seien. „Wir müssen diese Entwicklung genau im Blick haben und einschreiten, bevor die Würde von Menschen verletzt und ihr Leben vielleicht sogar in Gefahr gerät.“ Dabei gelte es nach wie vor, geflüchteten Menschen Heimat zu geben, sie solidarisch anzunehmen und auch in deren eigenem Interesse wachsam zu sein gegenüber menschenverachtenden Entwicklungen. Die Migranten ermunterte der Bischof, ihren Beitrag zur Integration in ihrer neuen Heimat zu leisten. Er erinnerte dabei an seinen Brief an geflüchtete Menschen vom Januar. Darin forderte er zur Achtung von Grundwerten auf, deren Traditionen und unantastbare Würde, „auch in einer weitestgehend säkular erscheinenden Gesellschaft, auf christlichen Grundlagen beruhen“.


Hinweise:

Das Pontifikalamt zum Weihnachtsfest am 25. Dezember um 9.30 Uhr aus dem Rottenburger Dom wird als Livestream auf www.drs.de übertragen. Zelebrant und Prediger ist Bischof Gebhard Fürst.

Bischof Gebhard Fürst leitet auch die Pontifikalchristmette am 24. Dezember um 22.00 Uhr im Rottenburger Dom sowie die Pontifikalvesper am 25. Dezember um 18.00 Uhr, ebenfalls im Rottenburger Dom.Texte und Reden

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