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Die Männer, die mehrheitlich verheiratet und Familienväter sind, haben  eine mehrjährige Ausbildung in Theologie sowie pastoraler und liturgischer Praxis absolviert. Neben Bischof und Priester bildet der Diakon die Einheit des Amtes in der katholischen Kirche ab. Vor 42 Jahren wurde das über Jahrhunderte in den Hintergrund getretene Amt des Ständigen Diakons in Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils neu belebt. 1968 empfingen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart die ersten neun Männer die Diakonweihe; heute tun hier 283 Ständige Diakone ihren Dienst als „Augen der Kirche“ mit besonderem Blick auf sozial-karitative Aufgabenfelder. Sie arbeiten im Hauptberuf oder als Diakone im Zivilberuf.

Geweiht werden in Zwiefalten:
Matthias Ankenbrand (43), Dekanatskirchenmusiker in Hohenlohe, wo er aufgewachsen ist. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Ankenbrand wird seinen Dienst als Diakon im Zivilberuf in Künzelsau ausüben und sich in der Gemeindeseelsorge engagieren. Dort will er seine Schwerpunkte in der Seelsorge für kranke und alte Menschen setzen sowie Generationen übergreifende Arbeit leisten.

Thomas Brehm (45), Raumausstattermeister, Parkettleger und Betriebswirt in Oberndorf am Neckar. Brehm ist verheirateter Vater von sieben Kindern und arbeitet nach der Aufgabe des elterlichen Betriebs als leitender Angestellter in der Polsterindustrie. Besonderes Interesse und Engagement zeigt der einer kinderreichen Familie entstammende Familienvater in der Arbeit mit und für Familien. Brehm wird sich als Diakon im Zivilberuf in seiner Heimatgemeinde St. Michael in Oberndorf einsetzen, dort im Aufbau diakonischer Strukturen und in der Arbeit mit Menschen in Notlagen.

Michael Feldmann (50), Theologe, Kirchenrechtler und Religionswissenschaftler. Er stammt aus dem münsterländischen Borghorst und kam Anfang der achtziger Jahre zum Studium nach Tübingen. Nach Heirat und Geburt der beiden Kinder zog die Familie nach Rottenburg, wo Feldmann am Bischöflichen Gericht und im Ordinariat arbeitete. Nach einem Studium des Kirchenrechts an der Universität in Leuven ging Feldmann als Persönlicher Referent des Generalvikars ins Erzbistum Berlin, kehrte aber nach vier Jahren zurück und arbeitete beim Diözesancaritasverband in Stuttgart sowie in der Gemeindeseelsorge. Er wird  als Diakon im Hauptberuf arbeiten.


Thomas Hanstein (38), Techniker, promovierter Theologe und Studienrat. Hanstein stammt aus dem Eichsfeld in Thüringen. Der in Tübingen wohnenden verheiratete Vater von drei Kindern absolvierte zunächst  zwei technische Ausbildungen; nach mehreren Jahren in der Industrie studierte er Theologie und wurde in diesem Fach promoviert.  Als Studienrat baute er an einem technischen Schulzentrum zusammen mit einem evangelischen Kollegen die Schulseelsorge auf. Als Diakon im Zivilberuf wird er sich weiterhin dieser Aufgabe widmen. In seiner Gemeinde St. Petrus kümmert er sich schwerpunktmäßig um Verkündigung und Caritasarbeit. 

Christof Hemberger (36), Diplom-Sozialpädagoge aus Ravensburg. Der in Würzburg geborene verheiratete Vater eines Sohnes studierte in seiner Heimatstadt Sozialwesen und war danach acht Jahre Bundesjungendreferent der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche Deutschland (CE). Seit 2008 ist er Referent für Schulungs- und Seminararbeit der CE und seit 2009 in deren Vorstand für Nord- und Westeuropa. In der Seelsorgeeinheit Ravensburg-West wird sich Hemberger als Diakon im Zivilberuf im Krankenbesuchsdienst, in Taufkatechese und Sakramentenspendung sowie in der Betreuung von Wortgottesleiter/innen engagieren.

Hubert Liebhardt (38), Erziehungswissenschaftler, Akademischer Rat und Leiter des Bereichs Studium und Lehre der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. Liebhardt stammt aus dem oberbayerischen Haag und lebt mit seiner Frau in Ulm.  Viele Jahre engagierte er sich bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und war zwei Jahre Missionar auf Zeit in Bolivien. Als Diakon im Zivilberuf wird er sich in den Ulmer Suso-Gemeinden auf dem Eselsberg unter anderem in der Altenarbeit sowie in der Pastoral für Familien und für Alleinerziehende einsetzen,

Berhane Ibrahim (62), aus Ashera/Keren in Eritrea stammender und in Tübingen lebender Verwaltungsfachmann. Der verheiratete Vater von fünf Kindern floh nach einjährigem Missionseinsatz 1985 aus Eritrea mit seiner Familie nach Deutschland, wo er ab 1991 in einer Textilfirma arbeitete. In der eritreisch-äthiopischen Gemeinde gab er Kurse in Katechese sowie in Lesen und Schreiben. Seit 2000 ist er Mesner und Hausmeister in St. Michael in Tübingen. Sein besonderes Augenmerk gilt Menschen am Rande, Kranken und Verzweifelten. Als Diakon im Zivilberuf wird er in der eritreisch-äthiopischen Gemeinde in Stuttgart und in der Gemeinde St. Michael in Tübingen arbeiten.

Helmut Kaufmann (44), in Ellwangen geborener und in Unterschneidheim im Ostalbkreis lebender Technischer Zeichner. Kaufmann ist seit seiner Jugend ehrenamtlich in der Hörbehinderten-Seelsorge Ostwürttemberg-Hohenlohe aktiv. Sein künftiger Einsatzort als Diakon im Zivilberuf wird die Pfarrei St. Petrus und Paulus in Unterschneidheim sein. In seiner künftigen Seelsorgetätigkeit will er den Schwerpunkt auf diakonische Aufgaben setzen und daran mitwirken, dass die Aufmerksamkeit für Menschen am Rande der Kirchengemeinden und der Gesellschaft wächst.

Wolfgang Mast (50),  in Ravensburg geboren und dort aufgewachsen, lebt der verheiratete Vater drei erwachsener Kinder in Eberhardzell im Landkreis Biberach. Dort war er  nach seiner Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst 32 Jahre lang Bürgermeister und ist seit 2007 im Ruhestand. Sein besonderes Interesse im Diakonenamt gilt der Alten- und Krankenseelsorge sowie der  Mitarbeit in der Gemeindeseelsorge. Er wird Diakon im Zivilberuf in Biberach sein.

Vitus Graf von Waldburg-Zeil (53), in München geborener und in Bad Wurzach lebender Kaufmann und Krankenhausmanager. Der verheiratete Vater von vier Kindern war 20 Jahre im Kur- und Klinikbereich beratend und leitend tätig. Seit 2004 arbeitet Waldburg-Zeil, der sich zum Pflegebegleiter hat ausbilden lassen, selbstständig als Berater für Aufbau- und Ablauforganisation, Kostenoptimierung, Mitarbeiterschulung und Marketing. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Caritas Bodensee-Oberschwaben hilft er Menschen mit finanziellen Problemen und in Verschuldung. Er ist zudem beim Malteser Hilfsdienst Bezirksbeauftragter für Oberschwaben und aktiv im Rettungswesen. In der Gemeinde St. Verena in Bad Wurzach will er sich als Diakon im Zivilberuf in der Gemeinde- und Sonderseelsorge engagieren.

Jürgen Zeller (34), Religionspädagoge und bisher Gemeindereferent, ist gelernter Bankkaufmann und Sparkassenwirt. Von 1999 bis 2002 studierte der geborene Mittelfranke Religionspädagogik. Danach wechselte er in die Seelsorge. Als Diakon im Hauptberuf wird er ab 1. September in der Seelsorgeeinheit Geislingen in den Gemeinden St. Maria, St. Johannes, St. Sebastian und Sveti Leopold Bogdan Mandic arbeiten. Bisher war er Gemeindereferent in der Seelsorgeeinheit Mittleres Jagsttal. Als Schwerpunkte seiner Arbeit nennt er Besuchsdienste, Runder Tisch Caritas und Krankenseelsorge.

Uwe Renz

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