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Rottenburg. 15. April 2017. Die Osterbotschaft von der Auferstehung Christi hat nach Überzeugung des Rottenburger Bischofs Gebhard Fürst die Kraft, Bilder von Leid und Tod in Hoffnungsbilder zu verwandeln. Unter Hinweis auf die Kriege und Konflikte im Nahen Osten, die Hungerkatastrophe in Ostafrika und die Not von Flüchtlingen in aller Welt sagte er in der Osternacht im Rottenburger Dom: „Lassen wir die Bilder von Mutlosigkeit und Resignation in uns in Bilder von Hoffnung und Gottvertrauen verwandeln.“ Solche Bilder hätten die Kraft, für das Leben aufzustehen und in Auferstehungsfreude mitmenschliche Solidarität zu zeigen.

Bischof Fürst erinnerte an die Jüngerinnen und Jünger Jesu, die sich ein Bild von ihm gemacht hätten. Es sei das Bild eines Menschen gewesen, der Kranke heilte, Tote zum Leben erweckte und Niedergeschlagenen Kraft zum Aufstehen und Hoffnung zum Weiterleben gab. Dieses Bild sei am Kreuz zerstört worden. „Doch mitten in der tiefsten Trauer und Verzweiflung müssen neue Bilder entstanden sein“, betonte der Bischof. Diese Bilder hätten noch nicht einmal die Evangelisten beschreiben können. „Er ist nicht hier, er ist auferstanden“ heiße es schlicht im Ostertext von Matthäus. Die Erfahrung habe die Jünger Jesu befähigt, als hoffnungsvolle Menschen die Botschaft von der Auferstehung Christi und den Sieg des Lebens über den Tod zu verkünden. „Ostern löscht die Bilder des Karfreitags nicht aus, sondern verwandelt sie in Bilder von Hoffnung und Freude.“

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