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Rottenburg. 8. November 2017. Nach fünf Jahren Sanierung ist die Rottenburger Sülchenkirche Anfang November wieder eröffnet worden. Jetzt erscheint zu dem Ort mit bis ins siebte Jahrhundert reichenden christlichen Wurzeln ein reich bebildertes Sachbuch „Die Sülchenkirche bei Rottenburg“. In 23 Beiträgen stellen renommierte Experten den Sakralort mit 1.500 Jahren ununterbrochener Bestattungstradition vor. Das von Dr. Herbert Aderbauer (Diözesanarchiv Rottenburg) und Monsignore Harald Kiebler (Dompfarrei Rottenburg) herausgegebene Sachbuch mit 550 Seiten (Kunstverlag Josef Fink, 29 Euro) thematisiert die Sülchenkirche als die ursprüngliche Pfarrkirche, als Friedhofskirche sowie seit 1869 als Bischofsgrablege der württembergischen Diözese.

Sülchen, das haben die Grabungen der Landesdenkmalpflege vor der Kirchensanierung bestätigt, war ein religiös wie säkular bedeutender Ort, ein Herrschaftszentrum. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Funde, die mehrere Vorgängerkirchen nachweisen, bilden einen Schwerpunkt des Buchs. Fundierte Aufsätze ordnen die neuen Erkenntnisse in die Kirchen- und Landesgeschichte ein. Auch mit Blick auf die jüngere Geschichte hält das Buch Überraschungen bereit. So erfährt der Leser, dass der heutige Kirchenbau bereits auf die Zeit um 1450 datiert werden muss.

Neue Erkenntnisse bieten auch Beiträge über die Kunstwerke der Kirche, das einstige Franziskanerinnenkloster sowie über die bisherige und die neu gebaute Bischofsgruft. Zudem wird im Buch das neue Museum mit frühmittelalterlichen und barockzeitlichen Exponaten vorgestellt.

Auf Einladung von Bischof Dr. Gebhard Fürst und Dompfarrer Harald Kiebler wird das Buch am Dienstag, 28. November 2017, um 19 Uhr im Foyer des Bischöflichen Ordinariats öffentlich präsentiert. Neben dem Bischof wird die Ausgrabungsleiterin Dr. Beate Schmid (Landesamt für Denkmalpflege) über die archäologischen Erträge berichten. Danach stellen die Herausgeber das Buch vor.

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