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Rottenburg/Stuttgart. 14. Februar 2018. Zum Beginn der Fastenzeit hat Bischof Gebhard Fürst Glaube und Kunst als heilsam bezeichnet. Glaube und Kunst wirkten dort heilsam, wo Worte an Grenzen kommen, sagte der Bischof beim traditionellen Aschermittwoch der Künstler in Stuttgart. In den Künsten fänden viele Menschen einen Ausdrucksvorrat, „der ihnen aus ihrer Sprachlosigkeit hilft“. Kunst und religiöser Glaube könnten geschlossene Systeme überschreiten. „Wir Menschen brauchen dieses Überschreiten, um seelisch überleben zu können“, sagte Bischof Fürst.

Mit dem Empfang des Aschekreuzes erklärten Menschen sich bereit, mit Jesus Tiefen zu durchschreiten, so der Rottenburger Bischof. Dieser Weg führe zwar durch Scheitern und Verluste; die Liebe Christi aber habe die Kraft zur Auferstehung. Bischof Fürst forderte dazu auf, in der Fastenzeit bewusst das Scheitern im menschlichen Leben in den Blick zu nehmen: „Die kommenden Wochen sind Gelegenheit, uns bewusst auf den Weg mit Gott zu machen – als leidenschaftliche Christen durch alle Tiefen. Weil wir als Glaubende und Hoffende wissen, dass der Weg, den wir mit Jesus Christus gehen, nicht in Asche, Staub und Tod endet“.

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