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Er leitet die 1968 gegründete Journalistenschule in Trägerschaft der katholischen Kirche als Nachfolger von P. Roger Gerhardy OSA künftig gemeinsam mit der Journalistischen Direktorin, Elvira Steppacher. In einem persönlichen Glückwunschschreiben unterstrich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, er sei sicher, dass die Bischofskonferenz in Michael Broch einen „überzeugenden Kandidaten“ gefunden habe, „der das Profil des ifp prägen und weiterentwickeln kann“. Broch werde auch „die richtige Ansprache finden, um die jungen Leute zu begeistern, die ihre Ausbildung im ifp absolvieren“.

Michael Broch wurde 1943 in Ulm (Donau) geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in Ulm sowie in den Internaten des Franziskanerordens in Hadamar und im holländischen Watersleyde. Von 1964 bis 1969 studierte er in Tübingen und Freiburg katholische Theologie. 1971 wurde er im Rottenburger Dom von Bischof Carl-Joseph Leiprecht zum Priester geweiht. Nach Vikarsjahren in Göppingen war Michael Broch von 1975 bis 1997 Pfarrer in Mössingen (Kr. Tübingen), wo er unter anderem 1995 im neu entstandenen Stadtzentrum auch eine neue Pfarrkirche baute, nachdem die Nachkriegskirche für die rapide angewachsene Gemeinde viel zu klein geworden war.

Michael Broch ist seit 1977 in der Verkündigungsarbeit der Kirche im Hörfunk tätig. Seine „Haussender“ waren zunächst der damalige Südwestfunk (SWF) und der Süddeutsche Rundfunk (SDR), die heute in den Südwestrundfunk (SWR) eingegangen sind. Auch im Deutschlandfunk ist Broch ein häufig zu hörender Autor. Seit 2009 ist er auch im „Wort zum Sonntag“ des ARD-Fernsehens zu sehen.

Die zunächst freie Mitarbeit im Team der Verkündigungssendungen der katholischen Kirche wurde später zum Hauptberuf von Michael Broch. Der damalige Bischof Walter Kasper stellte ihn 1997 als „Hörfunkpfarrer“ für die Rundfunkarbeit beim SWR frei. Seither betreut er – neben den eigenen Sendungen - Autorinnen und Autoren, die im ersten und vierten Programm des Senders sprechen, und ist verantwortlich für Gottesdienst-Live-Übertragungen im SWR-Hörfunk. Er ist aber im Laufe der Jahre auch in die Aufgabe eines seelsorgerlichen Ansprechpartners für die „weltlichen“ Kolleginnen und Kollegen des Senders hineingewachsen. Neben seiner Tätigkeit beim SWR ist Broch als Pastoraler Mitarbeiter in der Seelsorgeeinheit Leonberg im Dekanat Böblingen tätig, in der sein privater Wohnort Renningen liegt.

Das ifp ist dem Redakteurssohn Michael Broch nicht unbekannt, und auch er ist im ifp kein Unbekannter. Er zählte zwischen 1977 und 1979 zu den ersten Absolventen der journalistischen Ausbildung für Theologen, die auch heute noch zu den Angebots-Säulen des Instituts gehört. Immer wieder wirkte er dort als Referent an Seminaren zum Thema „Sprache der Theologie – Sprache der Medien“ mit.

Broch ist seit 1976 Mitglied der Gesellschaft Katholischer Publizisten. 1995 wurde er auf Initiative des mit ihm befreundeten Münchener Theologen und Religionsphilosophen Eugen Biser als Mitglied in die Europäische Akademie der Wissenschaften und der Künste mit Sitz in Salzburg berufen. Seine Reflexionen zu Glauben, Kirche und Theologie im Kontext einer säkularen und durch mediale Kommunikation geprägten Gesellschaft sind in zahlreiche Publikationen eingegangen.

Michael Broch wird seine künftige Aufgabe eines Geistlichen Direktors des ifp mit einem Stellenanteil von 50 Prozent wahrnehmen, zur anderen Hälfte wird sein Engagement auch weiterhin der Rundfunkarbeit in seiner Heimatdiözese Rottenburg-Stuttgart gewidmet sein. 

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