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Stuttgart. 11. März 2015. Seinen Dank für die Unterstützung der chaldäisch-katholischen Christen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart überbrachte der Teheraner Erzbischof Ramzi Garmou (Iran). Während seiner Pastoralvisitation durch seine Gemeinden in Deutschland besuchte der für die Chaldäer in Europa zuständige Geistliche am Mittwoch (11. März) Bischof Gebhard Fürst an dessen Stuttgarter Amtssitz, Stella Maris.

Er habe die Hoffnung, sagte Garmou, dass seine Gläubigen hier eine neue Heimat fänden. „Wir möchten unseren Glauben und unsere Spiritualität mit den Christen in Deutschland teilen“. Garmou begrüßte gleichzeitig die Initiative der Diözese, mit Projekten vor Ort in den Herkunftsländern der Flüchtlinge deren Bleiben in der Heimat zu unterstützen. Allerdings schränkte er ein: „Wenn die Situation in Syrien und im Irak so bleibt gibt es im Moment keine Hoffnung“. Garmou rechnet damit, dass in diesem Jahr weitere Angehörige der chaldäisch-katholischen Kirche nach Deutschland kommen. Ihre Gesamtzahl im Land schätzt der 70-jährige derzeit auf etwa 13.000 Gläubige.

In der Pauluskirche in Stuttgart-Rohracker feierte der Teheraner Erzbischof am vergangenen Sonntag eine Messe im altorientalischen Ritus. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hatte der chaldäischen Gemeinde Mar Shimon Bar Sabai die Pauluskirche Ende vergangenen Jahres überlassen.

Manuela Pfann

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