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Rottenburg/Weingarten. 2. Dezember 2014. Seinen 66. Geburtstag hat Bischof Gebhard Fürst am Dienstag (2. Dezember) gemeinsam mit Flüchtlingen in Weingarten und Oggelsbeuren verbracht. Der Jubilar bereitete mit Flüchtlingen aus ganz Weingarten auf dem Martinsberg gemeinsam ein Mittagessen, Fisch und Brot, zu. Anschließend reiste er weiter zur Flüchtlingsunterkunft in Oggelsbeuren bei Biberach. Am Vorabend seines Geburtstages hatte er sich mit Flüchtlingsfamilien im Zisterzienserinnenkloster Kirchheim am Ries getroffen.

„Ich möchte ausdrücken, dass mir diese Menschen mit ihren oft dramatischen Geschichten wichtig sind“, sagte der Bischof. Stellvertretend für viele Engagierte im Land wolle er den Flüchtlingen zeigen, dass sie hier willkommen sind. Zu seinem Geburtstag wünsche er sich, „dass sich jeder Flüchtling in unserem Land gestützt und getragen fühlt“.

Bischof Fürst begrüßte die Entscheidung des Diözesanrates vom vergangenen Wochenende, den Haushalts-Jahresüberschuss 2013 in Höhe von 4,2 Millionen Euro komplett für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung zu stellen. „Wenn Flüchtlingshilfe nachhaltig gelingen soll, dann braucht es dazu wirkungsvolle Strukturen“, so der Bischof. Hierzu müssten auch finanzielle Mittel eingesetzt werden. „Ich bin dem Diözesanrat sehr dankbar für diese Unterstützung.“

Bischof Fürst hatte anlässlich eines internationalen Kongresses in Weingarten über die Gestalt des heiligen Martin von Tours Mitte Oktober 2013 die Aufnahme von Flüchtlingen im Klostergebäude angeregt. Im April 2014 sind dort die ersten Flüchtlinge eingezogen, die Unterkunft ist mit 39 Personen voll belegt. Weitere kirchliche Gemeinschaftsunterkünfte sind in Oggelsbeuren bei Biberach (seit Mai 2014, 70 Personen) und in Kirchheim am Ries (seit Juni 2014, 29 Personen).

Manuela Pfann

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