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Rottenburg. 6. November 2015. Eine aktuelle Erhebung in den Dekanaten der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat ergeben, dass der überwiegende Teil der katholischen Kirchengemeinden in Württemberg in der Flüchtlingsarbeit aktiv ist. Die Bandbreite des Engagement reicht dabei von der Bereitstellung oder Vermittlung von Wohnraum über die Organisation von Begegnungscafés bis hin zur Hausaufgabenbetreuung.

Knapp die Hälfte der über 1000 Kirchengemeinden in der Diözese stellt nach eigenen Angaben Ehrenamtlichen unentgeltlich Räume für die Arbeit mit Flüchtlingen zur Verfügung.

Aktuell sind jeweils knapp 20 Prozent der hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter bis zu zehn Stunden in der Woche in der direkten Arbeit mit Flüchtlingen oder in der Arbeit mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe im Einsatz.

Für rund 350 Flüchtlinge steht derzeit Wohnraum als Gemeinschaftsunterkunft in Immobilien der Kirchengemeinden zur Verfügung. Weitere gut 100 Personen leben in dezentralen Unterkünften, die in Besitz der Kirchengemeinden sind. 

Erfolg zeigt der Ansatz, privaten Wohnraum für die Anschlussunterbringung durch die Kirchengemeinde als Zwischenmieter zu erschließen. Mehr als 40 Wohnung konnten auf diesem Wege bereits vermittelt werden, zahlreiche Kirchengemeinden sind derzeit dabei, dieses Konzept aufzunehmen.

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