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Rottenburg/Schwäbisch Gmünd. 12. September 2017. Ökumenisch verbunden begehen Christen in diesem Jahr das Fest Kreuzerhöhung. Im Heilig-Kreuz-Münster von Schwäbisch Gmünd feiern sie am Donnerstagabend (14. September) auf Einladung der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter dem Leitwort „Kreuz und quer verbunden“. An der Feier um 18 Uhr zum Gedenken der Reformation vor 500 Jahren beteiligen sich Bischöfe, Priester, Pfarrerinnen und Pfarrer der katholischen und der evangelischen Kirche, der Syrisch- und der Griechisch-Orthodoxen sowie der Armenisch-Apostolischen Kirche.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart wird repräsentiert durch ihren Bischof Gebhard Fürst, die evangelische Landeskirche Württemberg durch Landesbischof Otfried July. Der Münsterchor Schwäbisch Gmünd gestaltet die Feier in Kooperation mit Chören der syrischen, der griechischen und der armenischen Kirche. In der Einladung heißt es, nach Jahrhunderten gegenseitiger Verurteilungen würden sich evangelische und katholische Christen 2017 erstmals gemeinsam an den Beginn der Reformation erinnern. Das ökumenische Gedenken solle „die Gemeinschaft zwischen Katholiken und Christen aus den Kirchen der Reformation vertiefen und im Zeitalter der Globalisierung Perspektiven der Christen weltweit einbeziehen“. Zudem soll an die Christen erinnert werden, die wegen ihres Bekenntnisses zum Kreuz leiden müssen.

Das Fest Kreuzerhöhung geht zurück auf eine Mitte des vierten Jahrhunderts entstandene Legende, nach der Kaiserinmutter Helena beim Bau der Grabeskirche in Jerusalem das Kreuz Christi fand. Die Kreuzverehrung verbreitete sich, darunter der Brauch, Kreuzreliquien und -darstellungen zu zeigen, zu „erhöhen“. Kreuzerhöhung wird am 14. September gefeiert.

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