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Rottenburg/Innsbruck. 18. März 2016. Michael Seewald (28), Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart und promovierter Theologe, hat den Karl-Rahner-Preis 2016 zuerkannt bekommen. Der als renommierteste Auszeichnung für theologische Forschung im deutschsprachigen Raum geltende Preis wurde ihm von der Karl-Rahner-Stiftung und der Universität Innsbruck verliehen für seine Habilitationsschrift über die Entwicklung der Anthropologie in der Katholischen Aufklärung. Bischof Fürst gratulierte dem jungen Preisträger. Er freu sich sehr, betonte der Bischof; er schätze Seewalds hohe theologische Kompetenz und „gleichermaßen intensive Verwurzelung in Pastoral und theologischer Wissenschaft“.

Der aus Saarbrücken stammende Seewald wurde 2013 nach Studien in Tübingen, Pune (Indien) und Frankfurt/Main zum Priester geweiht. Nach seiner Promotion 2011 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München habilitierte er sich dort im vergangenen Jahr für Dogmatik und Ökumenische Theologie. Derzeit vertritt er in München die Juniorprofessur für Ökumenische Theologie, ist Dozent für Theologische Propädeutik und Theologiegeschichte am Ambrosianum in Tübingen und lehrt als Gastprofessor Systematische Theologie in Boston (USA). Als Seelsorger ist Seewald in Herrenberg und Umgebung tätig.

Der 1984 gestiftete Karl-Rahner-Preis erinnert an den gleichnamigen katholischen Theologen und wird jährlich ausgeschrieben. Die Dotation besteht aus einem Zuschuss von maximal 5.000 Euro für die Drucklegung in der Reihe Innsbrucker theologische Studien.

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