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Rottenburg. 14. Dezember 2015. Hoffnungsvoll hat Bischof Gebhard Fürst die Ergebnisse des Weltklimagipfels zur Kenntnis genommen. Der Gipfel habe gezeigt, dass alle Länder mit gutem Willen die ihnen anvertraute Schöpfung gemeinsam bewahren können, sagte der Bischof am Montag in Rottenburg. Mit dem Pariser Abschluss wachse die Hoffnung, den Anstieg des Erdklimas auf unter zwei Grad zu halten und so die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Jetzt müssten den Papieren Taten folgen, so der Bischof. Von einem neuen integrierten Klimaschutzkonzept für die Diözese Rottenburg-Stuttgart erwarte er 2016 neue Impulse für eine schöpfungsfreundliche Kirche.

Das neue integrierte Klimaschutzkonzept umfasst zunächst eine Bestandsaufnahme des Energieverbrauchs aller Einrichtungen der Diözese. In diese Erhebung fließen auch die von den kirchlichen Verwaltungszentren gesammelten Basisdaten sowie seriöse Hochrechnungen ein. Eine weitere Erhebung nimmt das Beschaffungswesen und die Mobilität in den Blick. Nach den Erhebungen wird die Diözese neue Klimaschutzziele angeben, etwa die Höhe weiterer CO2-Einsparungen. Für das Klimaschutzkonzept, das binnen 2016 abgeschlossen sein wird, bewilligte  das Bundes-Umweltministerium 38.000 Euro, die Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt weitere 20.000 Euro dazu. Vor allem im Gebäudebereich werden die Anstrengungen fortgeführt und verstärkt.

Das integrierte Klimaschutzkonzept führt die 2007 begonnene und auf zehn Jahre angelegte Klimainitiative fort. Bereits in den vergangenen Jahren haben zahlreiche Einrichtungen Klimaschutzmaßnahmen ergriffen, etwa in der Heiztechnik, im Wärmeschutz oder in der Energiegewinnung. Kürzlich erhielten alle 14 Bildungs- und Jugendhäuser der Diözese das EMAS-Siegel für Nachhaltigkeit. Für dieses Siegel müssen die Häuser ihre Prozesse ständig optimieren und sich alle zwei Jahre re-zertifizieren lassen. Auch im Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg wurde bei dessen Sanierung auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Technik geachtet. Für umweltfreundliche Fortbewegung erhielt der Fuhrpark des Ordinariats jüngst die grüne Plakette der Deutschen Umwelthilfe.

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