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Rottenburg. 22. September 2014. Als „Signal in die richtige Richtung“ hat Bischof Gebhard Fürst den Kompromiss zur Asylrechtsreform gewürdigt. Die Reform eröffne Flüchtlingen mit ihren oft unvorstellbar schweren Schicksalen Chancen, in Deutschland menschenwürdige Aufnahme zu finden, betonte Bischof Fürst am Montag in Rottenburg. Deren Recht, sich nach drei Monaten frei im Land bewegen zu dürfen und schneller als bisher Arbeit annehmen zu können, sei Zeichen einer klugen Willkommenskultur. Dazu zähle auch die Umwandlung von Sachmittelleistungen in Geldzuwendungen.

Zum christlichen Auftrag gehöre es grundlegend, vom Tod bedrohten und verfolgten Menschen Herberge zu geben und Schutz zu bieten, betonte der Bischof. Gleichzeitig müsse alles Menschenmögliche getan werden, um den Verfolgten in ihrer Heimat beizustehen und ihnen ein sicheres Leben dort zu ermöglichen. „Wer aber weiß, wie sehr Menschen in Irak und Syrien durch fanatische IS-Truppen von Terror, Vergewaltigung und Ermordung bedroht sind, der kann gar nicht anders, als davor zu uns geflüchteten Menschen großherzig zu helfen.“ Bischof Fürst dankte allen, die sich in der Hilfe für Flüchtlinge engagieren. „Sie geben glaubwürdig mit Herz und Hand Zeugnis vom christlichen Evangelium.“

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