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Rottenburg. Der Flüchtlingsbeauftragte der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Ludwig Rudloff, hat dem Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher „die uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung der Diözese“ zugesagt. „Ich danke Stephan Neher und dem Rottenburger Gemeinderat ausdrücklich für den Beitritt der Stadt zum Bündnis ‚Städte Sicherer Häfen‘ “, sagte Rudloff. Das Bündnis war am Freitag (14. Juni) in Berlin gegründet worden und hat sich bereit erklärt, aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufzunehmen. Die Stadt Rottenburg gehört gemeinsam mit elf anderen Städten zu den Gründern des Bündnisses. In seinen Dank schloss Rudloff die Städte Tübingen und Reutlingen mit ein, die ebenfalls dem Bündnis angehören.

Die Rottenburger Initiative sei ein deutliches Zeichen der Menschlichkeit und Nächstenliebe, betonte Rudloff. Gleichzeitig appellierte der Flüchtlingsbeauftragte an Bundesinnenminister Horst Seehofer, die Aufnahme von aktuell 43 Menschen an Bord eines Schiffes des Vereins Sea-Watch e.V. zu ermöglichen. „Es ist unsere Pflicht, die Würde jedes Einzelnen zu achten. Hier geht es um Menschenrechte und darum, das Leben von Menschen zu retten; darüber kann man nicht diskutieren“, sagte Ludwig Rudloff. Ein vom italienischen Innenminister Salvini geplantes Gesetz, das hohe Geldstrafen für Organisationen sowie für Kapitäne von Schiffen vorsieht, die in Seenot geratene Flüchtlinge aufnehmen, bezeichnete Rudloff als „skandalös“.

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