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Stuttgart. 11. Februar 2015. Zum Austausch über Fragen der Flüchtlingspolitik hat sich Integrationsministerin Bilkay Öney am Mittwoch (11. Februar) mit Vertretern der „Konferenz Migration und Flucht“ der Diözese in Stuttgart getroffen.

Öney bezeichnete die beiden Kirchen im Land als wichtigen Partner bei den Herausforderungen in der Flüchtlingsarbeit. Ohne die Kirchen und die vielen Ehrenamtlichen hätten wir ein großes Problem, sagte Öney. „Den Kirchen haben wir zu verdanken, dass die Stimmung im Land so ist wie sie ist, nämlich positiv“.

Die Konferenz bat Ministerin Bilkay Öney, sich nachdrücklich für die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes einzusetzen und damit die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen gesetzlich zu regeln. Öney sicherte ihr Engagement diesbezüglich beim Bundesrat zu.

Über die Möglichkeiten der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt wurde ebenso diskutiert wie über eine Unterstützung von unbegleiteten Jugendlichen über das 18. Lebensjahr hinaus.

Ministerin Öney zeigte sich dankbar für die Informationen und Erfahrungen der Flüchtlingsarbeit vor Ort und forderte die Teilnehmer der Konferenz auf, weiterhin auf konkrete Problemlagen aufmerksam zu machen.  

Die „Konferenz Migration und Flucht“ wurde im April 2014 gegründet. Sie begleitet die Entwicklungen in der Flüchtlingsarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart und berät sozialpolitische Positionen und Themen. Mitglieder der Konferenz sind Vertreter katholischer Fachdienste und -verbände, aus Kirchengemeinden und Dekanaten sowie der Bischöfliche Beauftragte für Flüchtlingsfragen. Die Leitung der Konferenz liegt bei der Hauptabteilung Caritas der Diözese. 

Manuele Pfann

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