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Rottenburg. 18. Dezember 2017. Traditionell besucht Bischof Gebhard Fürst auch am kommenden Heiligabend Häftlinge. Mit einer Rose im Gepäck macht er den Gefangenen in diesem Jahr am Vormittag in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Heilbronn seine Aufwartung. Geplant sind Gespräche mit Häftlingen und ein weihnachtlicher Gottesdienst. Die Bischöfe überbringen neben der tröstenden Botschaft der Bibel, dass jeder Mensch Gottes Geschöpf ist und auf Vergebung hoffen darf, Rosen als Zeichen des Lebens und der Hoffnung mit.

Auch Weihbischof Thomas Maria Renz feiert mit Gefangenen; er besucht am frühen Nachmittag die JVA Schwäbisch Gmünd-Gotteszell. Weihbischof Matthäus Karrer begegnet an Heiligabend Gefangenen in der JVA Hohenasperg bei Leonberg. Wie Seelsorger berichten, empfinden Gefangene ihr Leben in Unfreiheit in den Weihnachtstagen als besonders belastend und die Besuche durch die Bischöfe als wohltuende Unterbrechung.

Als einer der ersten deutschen Bischöfe hat Georg Moser die Gefangenenbesuche an Heiligabend in den 1980er Jahren für die Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeführt. Gefangene zu besuchen gehört zu den sieben Werken der Barmherzigkeit, die auf die neutestamentliche Schriftstelle bei Matthäus (25, 34–46) zurückgehen.

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