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Rottenburg 31. Juli 2015. In gut vier Wochen wird der Martinusweg in der Diözese mit dem Beginn der französischen Route, die bis zur Grablege des Heiligen Martin in Tours führt, verbunden sein. Um diesen rund  650 km langen Abschnitt per GPS zu dokumentieren, machen sich am kommenden Dienstag (4. August) zwei Pilgerpioniere auf den Weg.

Ziel ist es, zum 1.700-Jahr Jubiläum des Heiligen Martin (geboren im Jahr 316) im kommenden Jahr, mit einem durchgängigen Pilgerweg dessen ungarischen Geburtsort Szombathely mit dem französischen Tours zu verbinden.

Start der knapp vierwöchigen Pilgertour wird für den ehemaligen Rottenburger Generalvikar, Prälat Werner Redies (80) und seinen Begleiter, Bürgermeister a.D. Eugen Engler (64), die Martinskirche in Schwaigern bei Heilbronn sein. Bereits am ersten Tag werden die beiden Pilger die Diözesangrenze in die Erzdiözese Freiburg überschreiten, Etappenziel ist Eppingen. Weiter geht es dann über Bruchsal und das Kloster Waghäusel nach Speyer. Bis zum 30. August soll nach Wegabschnitten durch die Bistümer Speyer, Mainz, Trier und Luxembourg dann die französische Grenze erreicht werden.

In einem Blog wollen die beiden Pilger täglich ihre Eindrücke in Wort und Bild schildern.

Bereits im vergangenen Jahr dokumentierten Redies und Engler die Strecke zwischen Szombathely in Ungarn bis zum diözesanen Anschluss des Martinuswegs bei Biberach.

Seit 2012 durchzieht der Martinsweg die Diözese auf 1.200 Kilometern. Die Martinusgemeinschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, den Pilgerweg zu Ehren des Heiligen Martin zu pflegen und beleben.

In der württembergischen Diözese verläuft ein Hauptweg von Tannheim bei Biberach nach Schwaigern bei Heilbronn. Er verbindet Kirchen mit Martinuspatrozinium konfessionsübergreifend. Vier Regionalwege zielen auf den Hauptweg. Bereits jetzt informieren Schilder an rund  80 öffentlichen Gebäuden und Kirchen über die Idee des Pilgerweges und dessen Verlauf. Der Europarat nahm den Martinusweg 2005 in die Liste der Kulturwege auf. Bischof Gebhard Fürst griff diese Idee für die Diözese Rottenburg-Stuttgart auf.

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