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Rottenburg/Ellwangen. 12. Januar 2018. Als unermüdlichen Mahner für den Frieden hat Bischof Fürst den am 6. Januar verstorbenen Politiker und Diplomaten Philipp Jenninger gewürdigt. Bei der Beisetzung am Freitag in Jenningers Geburtsstadt Ellwangen hob der Bischof die Dialogfähigkeit des Verstorbenen hervor. Mit offenem Ohr und freundlichem Charisma habe Jenninger „Menschen miteinander in Beziehung gebracht und die politischen Bühnen der Welt bespielt“. Der Unionspolitiker, frühere Bundestagspräsident und Botschafter der Bundesrepublik in Wien und im Vatikan war am 4. Januar im Alter von 85 Jahren an seinem Wohnort Stuttgart verstorben.

Bischof Fürst betonte, Jenninger habe aus dem tiefen Glauben an den barmherzigen Gott Christi gelebt. Der Verstorbene habe Kraft für sein politisches und kirchliches Engagement aus dem Vertrauen gewonnen, dass er in Gottes Hand geborgen und das Leben Geschenk Gottes sei.  Bis zuletzt habe Jenninger sich für Politik, Kirche, Glauben und Kultur interessiert, sagte Bischof Fürst. Als belesener und gebildeter Mensch sei er für Neues stets offen gewesen und habe auf weltweiten Bildungsreisen in seiner knappen Freizeit seinen Horizont kontinuierlich erweitert. „Wir vertrauen darauf, dass sich für Philipp Jenninger nun das erfüllt, was er Zeit seines Lebens geglaubt hat“, schloss der Bischof seine Trauerpredigt.

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