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Der Auftrag der Kirche zur Bewahrung der Schöpfung sei die Folge des Glaubens an den Schöpfergott, sagte Bischof Fürst vor den 30 Bischöfen und 100 Theologen. „Wir können nicht an Gott als Schöpfer glauben und zugleich seine Schöpfung, unsere Mitwelt, die Natur, die Umwelt, das Klima zugrunde richten.“

Angesichts einer so noch nie da gewesenen globalen ökologischen Krise sei aktiver Klimaschutz ein dringendes Gebot, so der Rottenburger Bischof. Das 2007 von ihm initiierte Klimaschutzprogramm seiner Diözese fördere die Nutzung und Erzeugung erneuerbarer Energien, Ressourceneinsparung sowie Bewusstseinsbildung und Motivation. Wichtig dabei sei weltweite Solidarität. Bewohner von Armutsregionen seien besonders katastrophal vom Klimawandel betroffen. So solle die Klima-Initiative Schwesterkirchen weltweit unterstützen, selbst erneuerbare Energien zu nutzen.

Zum Abschluss seiner bis Mittwoch dauernden Indienreise besuchte Bischof Fürst das Zentrum für erneuerbare Energien „Mithradam“, um dort Möglichkeiten verstärkter Kooperation mit einem für das oberschwäbische Kloster Heiligkreuztal geplanten Nachhaltigkeitszentrum zu sondieren. Bei seinem Besuch 2010 in Kerala hatte Bischof Fürst bereits Mithradam besucht und die Einladung erhalten, der Bischofskonferenz von Kerala die Rottenburg-Stuttgarter Klima-Initiative vorzustellen.

Uwe Renz

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