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Die Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde – wie alle Liegenschaften der Diözese und der Kirchengemeinden – im Rahmen der so genannten Ökologischen Bestandsentwicklung saniert. Diese ist Bestandteil der im Frühjahr 2007 durch Bischof Gebhard Fürst ins Leben gerufenen und im Juli desselben Jahres der Öffentlichkeit vorgestellten Klima-Initiative und bedeutet, dass bei Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, die bei den rund 5.000 kirchlichen Gebäuden in der Diözese anstehen, klimaschonende Technik nach den neuesten Standards zur Anwendung kommt. Über 90 Prozent aller Baumaßnahmen erfolgen im vorhandenen Gebäudebestand; die Ökologische Bestandsentwicklung ist daher ein zentrales Element der diözesanen Klima-Initiative.

Auch an der Rottenburger Hochschule für Kirchenmusik wurde daher eine grundlegende energetische Optimierung durchgeführt. An der Außenfassade wurde im Bereich von Unter- und Erdgeschoss sowie in den Obergeschossen eine Dämmung angebracht, die dem Niedrigenergiestandard entspricht und deutlich die Werte übersteigt, die durch die Energiesparverordnung gefordert werden. Auch die Fenster wurden den Vorgaben der Energiesparverordnung entsprechend erneuert. Der klimaschonenden Stromerzeugung dient eine Photovoltaikanlage mit vorspringenden Elementen über den Fenstern der vier Obergeschosse, die zugleich als Sonnenschutz dient. Die 56 Module mit einer Gesamtfläche von rund 93 m2 erbringen eine Leistung von 11,76 kWp. Für die Erwärmung des Brauchwassers und zur Unterstützung der Heizung wurde auf dem Flachdach des Hauses außerdem eine Solarthermieanlage installiert. Elf Kollektoren erbringen auf 28 m2 eine Kollektorleistung von rund 20 kW. Die erzeugte Energie und die Menge des eingesparten Treibhausgases kann auf einer Schautafel vor dem Foyer des Gebäudes abgelesen werden. Und nicht zuletzt: Eine Pelletheizung ermöglicht zusätzlich zu den Solarstromanlagen, dass fossile Energien künftig durch erneuerbare Energien ersetzt werden.

Daneben waren an dem fast 40 Jahre alten Gebäude auch allgemeine Sanierungsmaßnahmen notwendig geworden: die Abdichtung des Dachs, Erhaltungsarbeiten am Beton,  Erneuerung des Aufzugs, Verbesserung der Eingangssituation durch Anbau eines Foyers, Behebung von Brandschutzmängeln, die Sanierung der Lüftungs- und Klima-Kaltwasseranlage. Nicht zuletzt wurde – dem besonderen Bedarf der Musikhochschule entsprechend – die Raumakustik in den Orgelübungsräumen verbessert.

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