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Adventlicher Weg durch den Garten

Bei „Treffpunkt Krippe“ des Religionspädagogischen Instituts Heilbronn erfahren nicht nur Kinder, was es mit Weihnachten auf sich hat.

Heilbronn
Anne Heim und Jasmin Rüger erzählen Kindern im Garten des Heinrich-Fries-Hauses von den Geschehnissen rund um Weihnachten.

Anne Heim und Jasmin Rüger erzählen Kindern im Garten des Heinrich-Fries-Hauses von den Geschehnissen rund um Weihnachten. Foto: DRS/Guzy

Einkaufsstress und glitzernder Budenzauber drängen die Bedeutung der Adventszeit schon mal in den Hintergrund. Das Wissen über die Ursprünge von Weihnachten, die Geburt Jesu Christi, kann auch nicht mehr selbstverständlich vorausgesetzt werden, wie Elisabeth Ott erklärt. Daher bietet die Leiterin des Religionspädagogischen Instituts Heilbronn (RPI) mit ihrem Team mit „Treffpunkt Krippe“ eine eigene Form der Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Im Garten am Heinrich-Fries-Haus in der Heilbronner Bahnhofstraße ist ein Adventsweg gestaltet, der zu einer Holzkrippe führt. Laternen mit LED-Lichtern markieren die insgesamt fünf Stationen. An den Laternen finden sich QR-Codes, die zum Beispiel zu Impulsen, Gedanken und Geschichten weiterleiten. Es gibt jeweils drei verschiedene Versionen der Codes: für Kindergartengruppen und Schulklassen, Familien sowie Einzelpersonen.

Begleitung für Gruppen

Bis 6. Januar sind die Krippe und die Stationen aufgebaut. Bis 18. Dezember begleiten Anne Heim und Jasmin Rüger aus dem RPI-Team angemeldete Gruppen auf dem adventlichen Weg durch den Garten als zusätzliches Angebot zum individuellen Besuch. Sie erzählen zum Beispiel Kindergruppen anhand von Bilderbüchern die Geschichte hinter Weihnachten. Die beiden haben die Inhalte für die Stationen auch zusammengestellt und ausgearbeitet.

Das Angebot werde immer beliebter, sagt Ott. So seien bisher schon zwölf Gruppen angemeldet, darunter sechs Kindergartengruppen, eine Ausbildungsgruppe der St. Martin Schulen für soziale Berufe Neckarsulm sowie eine Gruppe evangelischer Erzieherinnen.

Die Idee zu „Treffpunkt Krippe“ entstand in der Corona-Zeit vor fünf Jahren. Seitdem wird das Angebot jedes Jahr weiterentwickelt, erweitert oder neu gestaltet.

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