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Aktion Mantelteilen in der Königstraße

Viertklässler der Grundschule Hofen haben vor der Domkirche St. Eberhard rote Stoffstücke unter dem Katholikentags-Motto "leben teilen" gestaltet.

Stuttgart
Stadtdekanat Stuttgart

Viertklässler der Grundschule Hofen haben vor der Domkirche St. Eberhard rote Stoffstücke unter dem Katholikentags-Motto "leben teilen" gestaltet. Bild: Stadtdekanat Stuttgart

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Viertklässler der Grundschule Hofen haben vor der Domkirche St. Eberhard rote Stoffstücke unter dem Katholikentags-Motto "leben teilen" gestaltet. Bild: Stadtdekanat Stuttgart

Die Stoffstücke werden zur Lederschmiede gebracht und dort zu einem riesengroßen Martinsmantel zusammengenäht. Voller Engagement sind die Schülerinnen und Schüler zudem mit Passanten über den Katholikentag ins Gespräch gekommen. Vertreterinnen und Vertreter der youngcaritas Stuttgart informierten darüberhinaus über nachhaltige Kleidung.

Die Aktion Mantelteilen in der Königstraße behandelte die Themen Nachhaltigkeit, Schöpfung bewahren und Respekt teilen. Sie entstand in Zusammenarbeit von youngcaritas, der Schuldekanin für Grund-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren und dem Katholikentagsbüro der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Dabei wurde auch über das vielfältige Programm mit 1.500 Veranstaltungen des102. Deutschen Katholikentages in Stuttgartinformiert.

Wie der Heilige Martin, der Diözesanpatron der Diözese Rottenburg-Stuttgart, möchten die Initiatoren der Aktion Mantelteilen in der Königstraße ganz konkrete Beispiele vorleben, wie das Leben im Bewusstsein der Nachhaltigkeit geteilt werden kann.

Um auf der Königstraße mit den Passanten zum Motto LEBEN TEILEN - KATHOLIKENTAG 2022, Textilkreislauf und nachhaltiger Konsum ins Gespräch zu kommen, wurde eine Bodenzeitung von der youngcarits gestaltet. Diese hat dazu angeregt, sich Gedanken über die eigene Nachhaltigkeit zu machen. Ein konkretes Beispiel um die Schöpfung zu bewahren war, beim Tauschrausch am vergangenen Samstag mitzumachen.

Hintergrund

Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis jährlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. (GKP) und dem Katholischen Medienverband e. V. (KM.) ausgeschrieben. „Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen“, so heißt es in der Ausschreibung.

Zur Jury unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) gehören: Katja Auer (Teamleiterin der Bayernredaktion der Süddeutschen Zeitung, München), Andrea Groß-Schulte (Chefredakteurin der Liborius Verlagsgruppe, Hamm), Albert Herchenbach (ehemaliger Chefredakteur stadtgottes, Nettetal), Wolfgang Küpper (ehemaliger Redaktionsleiter Bayerischer Rundfunk, Religion und Orientierung, München), Andreas Kuschbert (Chefredakteur Heinrichsblatt, Bamberg), Michaela Pilters (ehemalige Leiterin der ZDF-Redaktion „Kirche und Leben“, Mainz), Dagmar Reim (ehemalige Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Berlin) und Katharina Zeckau (Hörfunk Bayerischer Rundfunk, München).

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