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Aktion Wegeteilen: Gewinner stehen fest

Die Klasse des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums hat sich mit ihrer Teilnahme den Gewinn im Januar gesichert.

Zußdorf

Die Klasse des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums St. Christoph Zußdorf ist Gewinner der Januar-Auslosung der Aktion Wegeteilen. Foto: Ulrike Warneck

Das Katholikentagsbüro sagt: „Herzlichen Glückwünsch Katharina, Ceren, Hannah, Tabea, Sandra, Philipp, Johannes und Sabko zur Januar-Verlosung der Aktion Wegeteilen – Ihr habt gewonnen!“. Die Klasse des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (kurz: SBBZ) St. Christoph in Zußdorf hat sich mit großer Begeisterung an der Aktion Wegeteilen im Rahmen der diözesanen Vorbereitungen auf den Katholikentag beteiligt und einen Wegweiser zum Katholikentagsleitwort „Leben teilen“ gestaltet. Damit qualifizierten sie sich für die Aktion und gewannen bei der Januar-Losung Eintrittskarten in die Wilhelma.

In dem engagierten Seelsorgeteam rund um Ulrike Warneck und Monika Winstel entstand der Wunsch, beim Katholikentag und der Aktion Wegeteilen dabei zu sein. Die Teilnahme an der Aktion startete bereits mit einem St Martinsfest. Die Klasse plante ein Martinsspiel für den Open Air Gottesdienst auf dem Schulpausenhof. Schon beim Einteilen der Rollen wurde ihnen klar, dass nicht nur die Teilung des Mantels eine Herausforderung war. So gab es außer St. Martin einen weiteren Soldaten, der dem Bettler im Gegensatz zum heiligen Martin nicht helfen wollte.

Im Nachgang erarbeitete die Klasse die Themenfelder, die ihnen bei diesem Martinsgottesdienst begegnet waren. So wurden auf dem Wegweiser die wichtigsten Antworten auf die Frage nach der Bedeutung des Teilens im Alltag der Schülerinnen und Schüler festgehalten. Es wurde über Freude, Hoffnung, Liebe, Glaube, Frieden, aber auch Trauer teilen gesprochen. Beim Thema „Frieden teilen“ legten die Schüler vor allem in der Coronapandemie eine wichtige Botschaft fest: „Es ist wichtig, den Frieden zwischen geimpften und nicht geimpften Menschen zu halten“, so die Klasse.

Auch die Trauer war in dieser Zeit ein wichtiges Thema. Denn gerade Schüler in der Einrichtung sind immer wieder mit Abschiednehmen konfrontiert, so die Initiatorinnen. Bis zu den Weihnachtsferien wurde in der Berufsschulstufe an dem Schild gearbeitet. Dabei wurde ihnen eines klar: Jesus hat sein Leben mit uns geteilt, als er auf diese Welt kam.

Aus diesen Ereignissen und Gesprächen entstand im Kunstunterricht die Kollage. Bis zum Start des Katholikentags am 25. Mai wird das Schild nun in der Aula, wo jeder es sehen kann, hängen. Dann wird die Gruppe mit dem Wegweiser im Gepäck ins 116 km entfernte Stuttgart reisen, wo es auf dem Schillerplatz bei der Diözesanpräsentation ausgestellt wird.

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