Wie ein Paar, das eben erst zusammengezogen ist, so fühlte sich die Caritasregion Ulm-Biberach bei ihrem Neujahrsempfang an. Dass die Vereinigung der beiden ehemaligen Regionen Biberach-Saulgau und Ulm-Alb-Donau zum Jahresbeginn mehr ist als eine reine Zweckheirat, das strahlte das neue gemeinsame Leitungsteam am vergangenen Freitag im katholischen Gemeindehaus in Laupheim aus. Es zeigte sich motiviert, gemeinsam die Zukunft zu gestalten und vor allem für die Schwächsten in der Gesellschaft „anstößig, offen und professionell“ da zu sein, wie Regionalleiterin Sara Sigg es ausdrückte. „Groß sein, wenn es hilfreich ist, und klein sein, wenn dies gebraucht wird“, skizzierte sie den zukünftigen Weg nahe bei den Menschen. Das Zusammenlegen der beiden „Haushalte“, also unter anderem der Homepages und Telefonnummern, sei dagegen noch im Gange.