Nicht nur Seifenblasen
Letztes Jahr organisierten sie erstmals Veranstaltungen zu bezahlbarem Wohnraum. Für dieses Jahr war eigentlich eine Kunstausstellung von Menschen mit kleinem Geldbeutel geplant. Das ging wegen Corona nicht. Als größte Not in Pandemiezeiten habe sich für diese Klientel jedoch herausgestellt, dass Essens- und Begegnungsangebote weggefallen sind und viele zu vereinsamen drohen. So entstanden Motto und Format des Aktionstages. "Es wird Zeit, dass wir uns Gedanken machen, wie wir diese Begegnungsräume wieder öffnen können, wenn sie nicht schon wieder offen sind", betont Langenbacher.
Den Raum für die konkrete Aktion stellte die Initiative "Kirche in der Stadt", die die Jodokskirche zusammen mit der Jugendkirche nutzt, gerne zur Verfügung. Gemeindereferentin Christine Mauch sieht es als Aufgabe der Kirche sich für die sozialen Belange einzusetzen. Dass es trotz des ernsten Themas etwas zu lachen gab, dafür sorgten die Ravensburger Clowns, die mit einem gemalten Lächeln auf der Maske, einem Wunderkästchen und riesigen Seifenblasen nicht nur die vorbeigehenden Kinder begeisterten.