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Auf Wallfahrt in der "ewigen Stadt"

600 Ministrantinnen und Ministranten aus der Region Allgäu-Oberschwaben pilgerten in den Herbstferien nach Rom.

Weingarten
Jugendliche gehen die Straße hinab zum Kolosseum in Rom, das im Hintergrund zu sehen ist.

Ministrant:innen aus dem Dekanat Allgäu-Oberschwaben besichtigen das Kolosseum in Rom - Foto: Lars Kiechle

Ein Flashmob mit dem Lied von der Schwäbischen Eisenbahn auf der Spanischen Treppe, ein Mittagsgebet mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz und ein Gottesdienst mit dem schwäbischen Kardinal Walter Kasper in der Basilika St. Paul vor den Mauern gehörten zu den Höhepunkten ihrer Romwallfahrt. In den Herbstferien erkundeten über 600 Ministrantinnen und Ministranten aus dem ganzen Dekanat Allgäu-Oberschwaben die italienische Metropole und den Vatikanstaat. "Die Stimmung war gut und niemand ist verlorengegangen", freute sich Dekan Ekkehard Schmid, der die Gruppe begleitete, nach der Rückkehr.

Am Dienstagabend passierten die Jugendlichen die Schweizer Garde und zogen zusammen mit vielen anderen Gläubigen mit Kerzen in den Händen vorbei am deutschen Friedhof zur Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten. Lieder der internationalen und ökumenischen Gemeinschaft von Taizé begleiteten sie auf dem Weg durch das Gelände, zu dem normalerweise nur  wenige Zugang erhalten. Einige der jungen Oberschwaben hatten bereits tagsüber die Kuppel des Petersdoms erstiegen und konnten die Grünanlage von oben sehen, in der Papst Benedikt XVI. seine letzten Lebensjahre verbrachte.

Internationale Miniwallfahrt nach Rom im nächsten Jahr

An den übrigen Tagen besuchten Gruppen der einzelnen Seelsorgeeinheiten mit ihren jeweiligen Begleitpersonen das Pantheon, das Kolosseum, die Katakomben und weitere kirchliche und weltliche Sehenswürdigkeiten der "ewigen Stadt". Ihre Wege kreuzten sich dennoch immer wieder. „Es ist schön, spontan Pilgergruppen aus dem ganzen Dekanat zu treffen und sich auszutauschen“, freute sich Dekanatsjugendseelsorger Georg Wößner, einer der Organisatoren der Fahrt. Vor der Heimfahrt in neun Bussen stärkten sich die jungen Leute nochmals typisch italienisch bei einer Pasta-Party mit Tiramisu als Nachtisch.

Bei der internationalen Ministrantenwallfahrt im Sommer 2024 machen sich auch die übrigen Dekanate der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf den Weg nach Rom. Wegen der Häufung von großen Aktionen in dieser Zeit haben die Verantwortlichen im Dekanat Allgäu-Oberschwaben das Event ausnahmsweise vorgezogen. „Es war gut, dass wir uns vom Turnus - alle vier Jahre im Sommer - gelöst haben", findet Dekanatsjugendseelsorgerin Schwester Marie-Therese Bühler. Sie wünscht aber den anderen, dass sie im kommenden Jahr ebenfalls mit einer wunderbaren Wallfahrt belohnt werden.

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