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Kirche goes Pop

Seit einem Jahr ist Sebastian Heeß in der Diözese unterwegs und bringt jungen Menschen die Verbindung von Popmusik und Jugendspiritualität näher.

Wernau / Rottenburg

Foto: Sebastian Heeß

Das kommt gut an, denn „Musik bewegt Menschen in der gleichen Tiefe wie der eigene Glaube“, sagt Projektreferent Sebastian Heeß. Er ist leidenschaftlicher Musiker und möchte die Popmusik in der Katholischen Jugendarbeit aufwerten: „Der Faktor Musik spielt eine entscheidende Rolle, ob sich Jugendliche in kirchlichen Räumen zuhause fühlen oder nicht“.

Die Sprache der Musik ist dabei universal und verbindend, Musik kann Emotionen bewirken, die prägend bei der Entwicklung des eigenen Glaubens sind.

Das Projekt „Jugend & Musik“ im Bischöflichen Jugendamt der Diözese ist vor einem Jahr gestartet und wird von der Bischof-Moser-Stiftung mit einem Zuschuss von 60.000 Euro für drei Jahre gefördert. In seinem Zwischenbericht entwirft Heeß, der gerade sein Masterstudium der Schulmusik, Theologie und Bildungswissenschaft abschließt, ein Programm mit vielfältigen Angeboten für junge musikinteressierte Menschen. Dabei soll eine ganzheitliche und vielseitige Beschäftigung mit Popmusik möglich sein. In Kooperation mit der Fachstelle „Jugendspiritualität“ werden innovative Konzert- und Jugendgottesdienstformate entwickelt.

So findet am 8. Dezember 2019 das erste „Stuttgarter Adventsfestival“ statt; ein Nachmittag mit viel guter Musik, einem Adventsmarkt, kreativen und musikalischen Workshops und drei Jugendgottesdienst-Sessions.

Damit die Popmusik weiter professionalisiert wird, gehören zu den Angeboten der Fachstelle„VOLUME“ ebenso popmusikalische Coachings für Musiker*innen und Bands. Diese werden in einer ökumenischen Kooperation mit „musikplus“, dem Arbeitsbereich für Popularmusik im Evangelischen Landesjugendwerk, verwirklicht.

Sebastian Heeß wird die Kooperation mit dem Amt für Kirchenmusik verstärken und auch auf Kirchenmusiker*innen  und Jugendseelsorger*innen zugehen.

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