Die Diözese Rottenburg-Stuttgart entsendet in diesem Jahr 16 junge Menschen in ihren Freiwilligendienst nach Afrika, Lateinamerika oder Asien. Im Rahmen des weltwärts-geförderten Programms „Weltkirchlicher Friedensdienst“ (WFD) absolvieren sie ein soziales Jahr in den Partnerregionen der Diözese. Gleichzeitig wurden im Aussendungsgottesdienst am vergangenen Samstag in Rot an der Rot neun Freiwillige aus dem Globalen Süden verabschiedet, die im vergangenen Jahr einen Bundesfreiwilligendienst in der Diözese geleistet haben und nun wieder in ihre Heimat zurückkehren.
Weihbischof Thomas Maria Renz zelebrierte gemeinsam mit den Freiwilligen den Gottesdienst, den sie mit mehrsprachigen Texten und Gebeten bereicherten. In seiner Predigt ermutigte Weihbischof Renz die jungen Menschen ihren Dienst als wertvollen Lernprozess zu betrachten. Gleichzeitig dürften sie darauf vertrauen, dass sie niemals alleine sind. Sie seien eingebettet in starke Gemeinschaften vor Ort, mit ihren Mit-Freiwilligen, verbunden im Glauben.
Interkultureller Austausch stärkt weltkirchliche Partnerschaften
Neben dem geistlichen Zuspruch haben alle 25 Freiwilligen in einem gemeinsamen einwöchigen Kurs im Jugendhaus St. Norbert in Rot an der Rot eine eindrückliche Zeit erlebt, geprägt von wertvollen Impulsen und Informationen für ihren Dienst, aber auch von Austausch, Bestärkung und dem Abschied von Deutschland. Die neun Freiwilligen, die im Rahmen des Reverse-Programms in Deutschland waren, fliegen nun zurück nach Argentinien, Brasilien, Mexiko und Thailand. Sie wollen dort ihre Erfahrungen weitertragen und dazu beitragen Brücken zwischen ihren Heimatländern und Deutschland zu bauen.
Die 16 deutschen Freiwilligen haben sich in den letzten Monaten darauf vorbereitet, an ihren Einsatzort in Argentinien, Mexiko, Peru, Tansania, Uganda und Thailand zu reisen. Sie werden dort in Kindergärten, Schulen, Krankenstationen und anderen sozialen Projekten mithelfen.