Drei Freiwillige reisten Ende Oktober in ihre Einsatzstellen in Uganda. Für das Jahr 2022 ist das Bewerbungsverfahren in vollem Gange.
„Vor der Ausreise war ich eigentlich recht entspannt. Ab dem Moment, in dem wir durch den Sicherheitscheck gegangen sind, wurde es spannend. Denn ab da war ich auf mich selbst gestellt.“ So schildert Jannis den Tag der Ausreise, auf den er und seine beiden Mitfreiwilligen so lange gewartet hatten, und der aufgrund der ansteigenden Coronazahlen in Uganda im Juni nochmals um einige Wochen verschoben werden musste. Am Flughafen in Entebbe wurden die drei Freiwilligen jedoch von Ordensschwestern der Little Sisters of Saint Francis und der Good Samaritan Sisters in Empfang genommen, die sie über ihren gesamten Dienst hinweg begleiten werden.
Die beiden Freiwilligen Tabea und Lea konnten direkt nach der Einreise in die Zentren der Little Sisters of Saint Francis fahren, um in deren Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie Gesundheitszentren ihren Dienst zu beginnen. Für Jannis geht der Dienst erst Anfang Dezember los, sobald die Schule in seinem Einsatzort Buloba wieder öffnet. Die Zwischenzeit nutzt er, um die Menschen im Einsatzort, die Schule und die Gegend kennen zu lernen und die Landessprache Luganda zu lernen.
Die Monate vor der Ausreise hat allen Freiwilligen viel Geduld abverlangt. Neben den Uganda-Freiwilligen bereiteten sich fünf weitere junge Menschen auf einen Dienst in Mexiko und in Thailand vor. Durch das Auftreten der Delta-Variante des Coronavirus und der weltweit ungerechten Impfstoffverteilung hatte sich die Situation in vielen Einsatzländern im Frühsommer des Jahres deutlich verschärft. Im August – dem eigentlichen Ausreisemonat – wurde deutlich, dass vorerst keine Ausreise in eines der Projekte möglich war.