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Mitdiskutieren und sich inspirieren lassen

"Baustelle Ehrenamt" heißt eine Veranstaltungsreihe für Ehrenamtliche. Im ersten Meeting am 12. Oktober geht es um "Aufbruch durch Lockdown".

Rottenburg/Stuttgart

Symbolbild

Die Coronakrise hat auch das Ehrenamt verändert. Wer sich engagiert, steht immer wieder vor neuen Fragen und Herausforderungen. Das gilt auch für Ehrenamtliche in unserer Diözese.

Deshalb haben sich Gabriele Denner aus dem Fachbereich Ehrenamt und Engagemententwicklung im Bischöflichen Ordinariat, Rosa Geiger-Wahl aus dem Kompetenzfeld Ehrenamt beim Caritasverband der Diözeseund Sarah Kubin-Scharnowski von der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Organisationen und Verbände (ako) zusammengetan und eine besondere Veranstaltungsreihe entwickelt: Baustelle Ehrenamt der Kirche.

Es gibt drei Baustellen-Meetings, die als Videokonferenz im virtuellen Raum stattfinden. Wer ehrenamtlich im kirchlichen Bereich tätig ist, ist eingeladen, sich einzuklinken, mitzudiskutieren, seine Erfahrungen einzubringen und sich von denen der anderen Teilnehmer inspirieren zu lassen.

Aufbruch durch Lockdown

Beim ersten Meeting am Montag, 12. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr, wird es mit Diözesancaritasdirektor Pfarrer Oliver Merkelbach unter dem Motto „Aufbruch durch Lockdown“ um Corona gehen: Das Leben nach Corona wird nicht mehr sein, wie vor Corona. Gilt das auch für das Ehrenamt? Ermöglichte der Lockdown Zeit zum Innehalten und zum Nachdenken auch über das eigene ehrenamtliche Tun? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht und welche Idee zum Ehrenamt hat Sie umgetrieben? Wie kann ein „anderes“ Ehrenamt nach Corona aussehen? Gemeinsam wollen wir an einem „Nach-Corona-Ehrenamt“ bauen.

Wie wär's mal mit Rampenlicht?

Das zweite Meeting am Donnerstag, 5. November, 18 bis 19.30 Uhr, widmet sich mit Weihbischof Matthäus Karrer dem Thema „Anerkennung: Wie wär’s mal mit Rampenlicht?“: Anerkennung im Ehrenamt bedeutet mehr als eine Grußkarte aus dem Pfarrbüro oder ein kostenloses Getränkemärkle am Gemeinde¬fest. Anerkennung hat mit Kommunikation, Teilhabe und Verantwortung zu tun. Diskutieren Sie mit uns: Was braucht es für eine wertschätzende Zusammenarbeit vor Ort? Wo besteht aus Ihrer Sicht Handlungsbedarf?

Gott hat(te) schon immer starke Engagierte

„Von der Bibel bis heute: Gott hat(te) schon immer starke Engagierte“ ist das Thema des dritten Meetings am Montag, 16. November, 18 bis 19.30 Uhr mit Dr. Katrin Brockmöller, der Direktorin des Katholischen Bildungswerks: Schon zu allen Zeiten haben sich Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche ehrenamtlich in Kirche und Gesellschaft engagiert. Gibt es eigentlich in den biblischen Texten schon Spuren zum Ehrenamt? Welche Personen in der Bibel inspirieren uns für unser Ehrenamt? Wir wollen gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen!

Teilnehmer benötigen Computer, Notebook oder Laptop mit Mikrofon und Kamera. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung auf dem Ehrenamtsportal der Diözese www.ehrenamt-verbindet.de mitgeteilt.

Die Kundgebung im Verlauf

 

  • 10.45 Uhr: Kundgebung, EUCOM in Stuttgart Vaihingen (Nähe Katzenbachstr. 207) 
    Anschließend Radlerdemo vom EUCOM zum Schlossplatz
  • 85 Sekunden vor 12.00 Uhr*: Auftaktkundgebung, Schlossplatz
  • ca. 13.00 Uhr: Ostermarsch durch die Stuttgarter Innenstadt
  • ca. 14.00 Uhr Abschlusskundgebung, Schlossplatz

*Stand Weltuntergangsuhr: Diese beschreibt die Wahrscheinlichkeit einer möglichen globalen Katastrophe, für die Menschen verantwortlich sind. Es handelt sich um eine symbolische Uhr des "Bulletin of the Atomic Scientists", einem Magazin für Atomwissenschaftler:innen.

Aufruf zum Dialog und zur Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen

Im Aufruf zum Stuttgarter Ostermarsch heißt es: „Wir ächten Krieg als Mittel der Politik. Wir wollen Dialog, Wiederaufnahme von Verhandlungen über (atomare) Abrüstung! Wir unterstützen Friedensverhandlungen zur Beendigung des Ukrainekriegs! Wir fordern eine Initiative für eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur in Europa!“ Kritisiert wird, dass Deutschland das militärisch stärkste EU-Land und Drehscheibe für die NATO in Europa werden will. „Deutsche Waffen, auch aus Baden-Württemberg, befeuern die Kriege der Welt.“ Und weiter: „Die milliardenschweren Aufrüstungsprogramme der Bundesregierung, EU und NATO bedrohen unseren Sozialstaat und alle anderen Bereiche der zivilen Gesellschaft.“

Laut pax christi steht vielen Kommunen „das Wasser bis zum Hals“, doch Soziales, Klimaschutz und Kultur würden weiter zusammengekürzt, auch in Baden-Württemberg: „Die Landesregierung will Konversionen der kriselnden Industrie hin zu Rüstungsproduktion weiter unterstützen und nennt das wider besseres Wissen einen „Jobmotor“. Dabei hätten Investitionen in zivile Infrastruktur, Gesundheit und Bildung erwiesenermaßen einen zwei- bis dreimal höheren Effekt auf den Arbeitsmarkt“, heißt es weiter.

Ostermärsche sind Versammlungen für Friedenspolitik

Die Ostermärsche sind Versammlungen für Friedenspolitik, mit welchen die Prinzipien derUN-Charta, die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht verteidigt werden. „Wenn die Regierenden von Hochrüstung und Kriegstüchtigkeit reden, halten wir mit Friedensfähigkeit dagegen,“ heißt es im Aufruf. „Statt Zwangsmusterungen und Kriegsdienst für junge Menschen setzen wir uns für Friedensbildung an Schulen und freiwillige zivile Friedensdienste ein.“

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