Bischof Dr. Klaus Krämer ist am vergangenen Wochenende im Rahmen der Vesper zur Frühjahrsinvestitur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Konstanz zum Komtur mit Stern erhoben worden. Krämer war zugleich Offiziant der Vesper. Die Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem hatte vom 29. Mai bis zum 31. Mai 2026 zu ihrer Frühjahrsinvestitur in die Stadt am Bodensee eingeladen. Mehr als 800 geladene Gäste, darunter Mitglieder des päpstlichen Ordens, hohe Geistliche und Ehrengäste nahmen teil.
Hoffnungsperspektive für das Heilige Land
In seiner Ansprache während der Vesper stellte Bischof Dr. Krämer das Leitwort der Investiturfeier in den Mittelpunkt: „Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn.“ Dieses nehme in gewisser Weise das Motto des 104. Deutschen Katholikentags auf: „Hab Mut, steh auf!“, sagte Dr. Krämer. Es gehe um Mut und Hoffnung; Hoffnung sei das, was die Gegenwart besonders brauche. Der Bischof verwies auf den Psalmvers „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“ und nahm Bezug auf die biblische Vision der Völkerwallfahrt zum Zion. Diese stehe für eine Hoffnungsperspektive für eine zerrissene Welt und besonders auch für das Heilige Land.
Hilfe für Christinnen und Christen
Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem hilft den Christinnen und Christen im Heiligen Land – Israel, Palästina, Zypern und Jordanien – durch Gebet, Wallfahrten und finanzielle Unterstützung zahlreicher Einrichtungen, die oftmals auch Muslimen und Juden offenstehen. Hierzu zählen etwa Schulen, Universitäten oder Kinderkrippen, ebenso Hospize und Feriencamps für junge Menschen.