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Bischof Dr. Krämer zum Komtur mit Stern erhoben

Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem lädt nach Konstanz. Der Orden hilft Christ:innen in Israel, Palästina, Zypern und Jordanien.

Konstanz, Universitätsstadt
Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem: Bischof Dr. Krämer zum Komtur mit Stern erhoben Dr. Oliver Cerza

Bischof Dr. Klaus Krämer nach der Vesper, deren Offiziant er war, in der Kirche Kirche St. Stephan in Konstanz. Die Komturei St. Georg Ravensburg hatte im Namen der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem zu der dreitägigen Investiturfeier in die Konzilsstadt eingeladen. Bild: Dr. Oliver Cerza

Bischof Dr. Klaus Krämer ist am vergangenen Wochenende im Rahmen der Vesper zur Frühjahrsinvestitur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Konstanz zum Komtur mit Stern erhoben worden. Krämer war zugleich Offiziant der Vesper. Die Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem hatte vom 29. Mai bis zum 31. Mai 2026 zu ihrer Frühjahrsinvestitur in die Stadt am Bodensee eingeladen. Mehr als 800 geladene Gäste, darunter Mitglieder des päpstlichen Ordens, hohe Geistliche und Ehrengäste nahmen teil. 

Hoffnungsperspektive für das Heilige Land

In seiner Ansprache während der Vesper stellte Bischof Dr. Krämer das Leitwort der Investiturfeier in den Mittelpunkt: „Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn.“ Dieses nehme in gewisser Weise das Motto des 104. Deutschen Katholikentags auf: „Hab Mut, steh auf!“, sagte Dr. Krämer. Es gehe um Mut und Hoffnung; Hoffnung sei das, was die Gegenwart besonders brauche. Der Bischof verwies auf den Psalmvers „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“ und nahm Bezug auf die biblische Vision der Völkerwallfahrt zum Zion. Diese stehe für eine Hoffnungsperspektive für eine zerrissene Welt und besonders auch für das Heilige Land.

Hilfe für Christinnen und Christen

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem hilft den Christinnen und Christen im Heiligen Land – Israel, Palästina, Zypern und Jordanien – durch Gebet, Wallfahrten und finanzielle Unterstützung zahlreicher Einrichtungen, die oftmals auch Muslimen und Juden offenstehen. Hierzu zählen etwa Schulen, Universitäten oder Kinderkrippen, ebenso Hospize und Feriencamps für junge Menschen.

 

Zum Hintergrund

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem nimmt katholische Männer und Frauen, Laien und Kleriker auf, die sich in besonderem Maße in Kirche, Politik und Gesellschaft engagieren. Im Rahmen des Investiturgottesdiensts im Münster Unserer Lieben Frau zu Konstanz erhielten am Wochenende 21 Frauen und Männer ihre Ordenskleidung. Der Feier stand der Großprior der Deutschen Statthalterei, S. Em. Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, vor. Mehr Informationen zu dem Orden gibt es hier.

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