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Bischof zieht positive Bilanz der Regionalkonferenzen

Reihe von sieben Regionalkonferenzen zum Prozess „Kirche der Zukunft“ endet im Dom in Rottenburg. Diözese zählt insgesamt rund 1.800 Teilnehmende.

Das Bild zeigt voll eine Reihe von voll besetzten Kirchenbänken, in denen Frauen und Männer angeregt im Gespräch miteinander sind. Gregor Moser

Während der Konferenz gibt es für die Besucher:innen die Gelegenheit zum Gespräch untereinander. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Bei der letzten von insgesamt sieben Regionalkonferenzen zum Prozess „Kirche der Zukunft“ in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zählten die Veranstalter am vergangenen Freitag 240 Anmeldungen: Vertreter:innen aus dem Gebiet der fünf Dekanate Rottenburg, Calw, Böblingen, Reutlingen-Zwiefalten und Esslingen-Nürtingen waren der Einladung in den Dom St. Martin nach Rottenburg gefolgt.

Regionalkonferenz aus Rottenburg im Livestream

Bischof Dr. Klaus Krämer zeigte sich zufrieden mit der Beteiligung an der Veranstaltungsreihe, die es erstmals in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gab, und bilanzierte, dass mehr als 1.800 Menschen die sieben Regionalkonferenzen in Rottweil, Bad Waldsee, Ochsenhausen, Schwäbisch Gmünd, Öhringen, Kornwestheimund Rottenburg besucht hatten. Hinzu kamen diejenigen Interessierten, die die Rottenburger Konferenz im Livestreamonline mitverfolgten. „Ich bin sehr froh, dass wir dieses neue Format haben“, hielt Dr. Krämer fest und verwies darauf, dass es an den unterschiedlichen Veranstaltungsorten in den zurückliegenden Monaten inhaltlich jeweils eigene Schwerpunkte bei den diskutierten Themen gab. Dies zeige den Reichtum der Diözese und auch, dass es Lösungen für die Kirche der Zukunft braucht, die einerseits den regionalen Unterschieden Rechnung tragen und andererseits zeigen, „dass wir eine Diözese sind“, sagte der Bischof.

Synodales Miteinander im Prozess

Dr. Krämer hielt weiter fest, dass der Prozess „Kirche der Zukunft“ nur dann gelingen werde, wenn sich viele Menschen mit ihren Erfahrungen und mit ihrem Herzblut daran beteiligen. Lösungen würden in einem synodalen Miteinander gemeinsam erarbeitet. „Es gibt keinen Masterplan und auch keine vorgefertigten Antworten auf alle Fragen.“ Dadurch werde der Prozess zwar länger dauern, am Ende aber auch eine größere Akzeptanz durch die Beteiligung vieler Stimmen erzeugen, sagte Dr. Krämer. Dabei gehe es auch darum, als Christinnen und Christen ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in die Gesellschaft hineinzutragen, hielt der Bischof fest und dankte allen, die sich seit der ersten Regionalkonferenz im März 2026 in Rottweil beteiligt und eingebracht hatten. Auch künftig werde es in dem Prozess neue und auch kritische Fragen geben, sagte Dr. Krämer und unterstrich: „Das dient der Qualität des Prozesses und seinem Erfolg.“ 

Offener Austausch bei Regionalkonferenz

In diesem Sinn kreisten die Fragen der Teilnehmenden an der Regionalkonferenz in Rottenburg, die sie – so wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen auch – vor und während der Konferenz stellen konnten, unter anderem um die Bereiche Mitsprache, Finanzen und Ehrenamt. Beim offenen Austausch wurde beispielsweise die Weiterentwicklung des Bildungsbereichs und der karitativen Strukturen angesprochen sowie auch die Bedeutung der Einbeziehung junger Menschen in die Veränderungsprozesse. Dem stimmte Bischof Dr. Krämer zu und hielt fest: „Wir müssen auf allen Ebenen darauf achten, die Perspektive der Jugend aktiv hineinzunehmen und die Jugendlichen am Prozess zu beteiligen.“

Der Livestream

Online besteht für Interessierte nach wie vor die Möglichkeit, die Livestream-Aufzeichnung der Regionalkonferenz von Freitag, 17. Juli 2026, im Rottenburger Dom St. Martin auf dem YouTube-Kanal der Diözese anzusehen.   

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