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Café Nikolai in der Citykirche wird wieder mit Leben gefüllt

Für das Café Nikolai in der Citykirche Reutlingen gibt es mit dem gemeinnützigen Verein „Hub“ einen neuen Pächter.

Reutlingen
Aktiv für das Café Nikolai: (von links): Simeon Spahr, Malin Hagel, Jörg Bartoß, Dr. Martin Willmann und Pfarrer Sven Gallas. Bild: Simeon Spahr

Gemeinsam für die Citykirche aktiv (von links): Simeon Spahr, Malin Hagel, Jörg Bartoß, Dr. Martin Willmann und Pfarrer Sven Gallas. Bild: Simeon Spahr

Das Ziel des Vereins "Hub" ist es, Menschen zusammen zu bringen und das soll nun in der Citykirche verwirklicht werden. Die neue katholische Geschäftsführerin und Pastoralreferentin Malin Hagel unterzeichnete vor wenigen Tagen gemeinsam mit ihrem evangelischen Kollegen in der Geschäftsführung, Dr. Martin Willmann, den Pachtvertrag für das Café Nikolai.  

„Hub bedeutet ‚Knotenpunkt‘ oder ‚Drehscheibe‘. Die Reutlinger Citykirche ist bereits ein solcher ‚Knotenpunkt‘. Was ihr fehlt, ist ein Pächter für das Café, der diese Lücke ausfüllen möchte“, sagt Jörg Bartoß, Geschäftsführer des Reutlinger Vereins Hub. Es sei ein wirklicher Glücksgriff für die Citykirche, dass sie in solchen unsicheren Zeiten einen neuen Pächter gefunden hat. Das bestätigt der Gesellschafter Dr. Martin Willmann, der auch als evangelischer Gesellschafter zusammen mit dem katholischen Gesellschafter Andreas Anft den Pachtvertrag maßgeblich mitgestaltet hat. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserer Kompetenz, unserem Wissen und nicht zuletzt unserem Netzwerk die Citykirche wieder mit Leben füllen können“, ergänzt Simeon Spahr, der den Cafébetrieb leiten wird.

Das Café Nikolai soll schnellstmöglich wiedereröffnet werden – am liebsten im Mai, da sind sich alle einig. Marcel Duchesnes, gelernter Koch und Inhaber des „Haus Sonnenfels“ in Unterhausen, wird an den Wochentagen einen guten, fairen und günstigen Mittagstisch anbieten, heißt es in einer Mitteilung der Citykirche. Gemeinsam mit der Caféleitung werden ehrenamtliche Mitarbeitende für den Service und Kaffee und Kuchen sorgen. „Ein Verein als Pächter birgt viele Chancen für unsere Citykirchenarbeit“, ist sich Malin Hagel sicher. Die Gesprächsangebote der Citykirche werden weiterhin während der Caféöffnungszeiten stattfinden. „Das Café Nikolai ist unser Herzstück der Citykirchenarbeit. Ohne unser Café und ohne unsere Mitarbeitenden, könnte ich den Betrieb nicht aufrechterhalten.“

Wann genau das Café seine Türen wieder öffnen kann, hängt nun an den notwendigen organisatorischen Dingen. Bis dahin lädt die Citykirche ein, zum Gespräch und zum Innehalten in die Citykirche zu kommen.

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